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Weshalb Theorien wie Monetarismus, Freihandel und ausgeglichener Haushalt längst in den Abfalleimer der Geschichte gehören.

352 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-85869-417-1, 1. Auflage
Erschienen am 25.02.2010

Der geplünderte Staat

Dreißig Jahre neoliberale Politik

Aus dem Englischen von Peter Stäuber

EUR 24,50 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Freies Unternehmertum, Freihandel, flexible Löhne – die ökonomischen Theorien, die vor gut dreißig Jahren die Welt eroberten, sind heute noch fester Bestandteil der politischen Diskussion. Doch ist das hohe Ansehen, in dem die konservative Doktrin noch immer steht, aus ökonomischer Sicht überhaupt gerechtfertigt? Nicht im Geringsten, sagt James K. Galbraith.
In seinem Buch Der geplünderte Staat zeigt der renommierte Ökonom, weshalb das neoliberale Credo wirtschaftlicher Unsinn ist und deshalb in der Praxis längst aufgegeben wurde. Einzeln untersucht er Theorien wie Monetarismus oder Freihandel, um aufzuzeigen, weshalb sie in den Abfalleimer der Geschichte gehören. Auf der anderen Seite trugen sie dazu bei, dass sich in den USA ein Wirtschaftssystem ausbreiten konnte, das Galbraith »Predator State« nennt. Ein System, in dem private Akteure alles tun, um aus staatlicher Wirtschaftsaktivität Profit zu schlagen: Sie plündern staatliche Gelder und stecken es in private Taschen; sie setzten sich für minimale Regulierung ein, um Konsumenten noch mehr Geld abzuknöpfen; sie stellen sich gegen den Klimaschutz, weil dieser ihre Profite schmälern würde. Diese Kräfte sind so fest im System verankert, dass es fragwürdig erscheint, ob die neue Regierung – sollte sie dies beabsichtigen – ihre Macht zu beschneiden vermag.

James K. Galbraith, geboren 1952, Sohn von John Kenneth Galbraith, ist Wirtschaftsprofessor an der University of Texas in Austin. Er gehört zu den schärfsten Kritikern der amerikanischen Wirtschaftspolitik, schreibt u. a. für The Nation und The Progressive und ist Autor von mehreren Büchern über Finanzwirtschaft und ökonomische Ungleichheit.

»Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen den uneingeschränkten freien Markt, für mehr Demokratie und staatliche Verantwortung – klug analysiert und argumentativ auf hohem Niveau ist es auch und gerade jedem Studenten der Ökonomie besonders empfohlen.«

Frank Kaufmann, Titel-Magazin

»Die Stärke des Buches von James Galbraith liegt in der Lehre, die auch diesseits des Atlantiks Aufmerksamkeit verdient. Sie lautet: Schaue nicht nur auf die Rede von den neoliberalen Ideologien, sondern darauf, was in der praktischen Politik daraus gemacht wird.«

Conrad Lay, Deutschlandradio

»Galbraith zeigt mit dem Finger auf die nackten Körperteile des Kaisers. Kapitelweise widmet er sich verschiedenen neoliberalen Glaubenssätzen und versucht, diese zu dekonstruieren: Steuersenkungen für die Superreichen nützen nicht der Gesellschaft, sondern nur den Superreichen.«

Ulla Ebne, ORF