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Für ein Ökologieverständnis, das die Menschen und ihre Grundrechte ins Zentrum stellt.

176 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-85869-617-5, 1. Auflage
Erschienen am 11.08.2014

Die unheimlichen Ökologen

Sind zuviele Menschen das Problem?


EUR 19,90 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Dieses Buch wendet sich gegen die Vermischung von Ökologie und Bevölkerungspolitik. Es stellt dar, in welche letztlich menschenfeindlichen Denktraditionen sich die bevölkerungspolitisch orientierten Ökologen einreihen.
Bereits im 18. Jahrhundert sah Thomas R. Malthus die Menschheit am Abgrund stehen - durch die unkontrollierte Vermehrung der Armen. Anfang des 20. Jahrhunderts sahen Eugeniker und Einwanderungskritiker in den USA und Europa ihre Gesellschaften degenerieren, das Schreckgespenst trug den Namen »Race Suicide«. In den 1970er-Jahren ließ Biologe Paul Ehrlich die »Bevölkerungsbombe« platzen, ein Buch, das wiederum der Ecopop-Vereinigung Pate stand, die heute mit ökologischer Begründung die Einwanderung in die Schweiz reduzieren will und gleichzeitig fordert, dass ein fixer Anteil der Entwicklungshilfe für Familienplanung eingesetzt wird.
Diesen »unheimlichen Ökologen« wird ein Verständnis von Ökologie gegenübergestellt, das die Menschen und ihre Grundrechte ins Zentrum stellt. Es fragt nach der Verteilgerechtigkeit und formuliert eine Kritik an der Ausbeutung von Natur und Mensch.

Balthasar Glättli, geboren 1972, ist Nationalrat der Grünen Kanton Zürich und selbständiger Kleinunternehmer.

Pierre-Alain Niklaus, geboren 1970, war von 2002 bis 2009 Leiter der Anlaufstelle für Sans-Papiers Basel. Arbeitet heute in der Vermittlung von Nachbarschaftshilfe.

»Ein gebotener Anstoß an den Umweltschutz und die Umweltschützer, ihre Weltanschauung und ihre Zielsetzungen wieder einmal neu und kritisch zu diskutieren.«

Sacha Rufer, Umweltmediathek

»Es ist Balthasar Glättlis Verdienst, in den Unheimlichen Ökologen das faschistische Erbteil der Umweltschutzbewegung aufgearbeitet zu haben.«

Daniel Binswanger, Das Magazin

»Das Buch setzt sich wissenschaftlich und fundiert mit den Theorien solcher Umweltschützer auseinander, die die Menschen als blossen Störfaktor betrachten – besonders die eingewanderten. Und sie zeigen Verbindungen auf: organisatorische wie gedankliche, vom grünen Umweltschutz zum braunen.«

Deutschlandradio Kultur