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Zur Kasse

Erstaunlich, dass sogar Schweizerinnen und Schweizer glauben, ihre Staatskasse sei leer! Tatsächlich ist der Verweis auf die »leeren Kassen« zynisch.

208 Seiten, 16.8 × 10.7 cm, Broschur
ISBN 978-3-85869-329-7, 1. Auflage

Vorwort von Jean Ziegler

Erschienen am 01.01.2006

Kassenkampf

Argumente gegen die leere Staatskasse

Vorwort von Jean Ziegler

EUR 14,50 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Vor dem Hintergrund des internationalen Steuerwettbewerbs und der massiven finanziellen Nöte von Regierungen und Kommunen genoss die Sparpolitik lange Zeit in vielen Ländern eine relativ weit reichende öffentliche Akzeptanz. Allerdings muss es doch überraschen, dass sich in der Schweiz als einem der reichsten Länder der Erde die Meinung durchsetzen konnte, man müsse »sparen«, da die Staatskassen leer seien. Denn der Verweis auf die »leeren Kassen« ist zynisch, verschweigt er doch, dass die Steuersenkungspolitik zugunsten der Kapital- und Vermögenseinkommen zuvor systematisch große Löcher in diese Kassen gerissen hat und weiterhin reißt.
In diesem dritten Band der Reihe Attac-Texte werden die Mechanismen des internationalen und kantonalen Steuerwettbewerbs, die Rolle des Steuerparadieses Schweiz und des Bankgeheimnisses in der internationalen Arbeitsteilung der Finanzmärkte untersucht sowie deren Auswirkung für die Finanzierung des Sozialstaates und der öffentlichen Dienste. Ebenso werden die Grundzüge einer gerechten Steuerordnung präsentiert.

Mit ca. 90000 Mitgliedern weltweit ist das internationale Netzwerk Attac ein wichtiger Teil der globalisierungskritischen Bewegung. Attac steht für solidarische Alternativen zur neoliberalen Globalisierung. Als »aktionsorientierte Volksbildungsbewegung« veranstaltet Attac Schweiz seit nunmehr fünf Jahren Debatten und Kampagnen zu Themen wie Besteuerung von Finanztransaktionen, Abschaffung von Steuerparadiesen und Kampf gegen Privatisierungen.

»Die Attac-Autoren zerpflücken das neoliberale Mantra, wonach Staatsausgaben und Verschuldung der Schweiz viel zu hoch seien und deshalb dringend gespart werden müsse.«

Balz Spörri, SonntagsZeitung

»Man kann dem Büchlein viele interessante und für die ständig aktuelle Steuerdebatte ungemein praktische Informationen entnehmen. Es gibt nun keine Ausreden mehr, auf die Märchen der bürgerlichen SteuerpolitikerInnen hereinzufallen.«

WOZ, Zürich

»Das überaus nüzlich Bändchen geht der Umverteilung zugunsten der dominierenden Elite in den letzten Jahrzehnten und dem Aufstieg des Finanzplatzes Schweiz nach.«

work, Bern