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Kolko erklärt, wie die US-Außenpolitik funktioniert. Leider gibt es keinen Grund zu glauben, die Welt könnte bald friedlicher werden …

330 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-85869-356-3, 1. Auflage
Erschienen am 01.01.2007

Machtpolitik ohne Perspektive

Die USA gegen den Rest der Welt

Aus dem Englischen von Maren Hackmann

EUR 24,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Die Gefahr, die von der US-amerikanischen Außenpolitik ausgeht, ist unter der Präsidentschaft von George W. Bush selbst für enge Verbündete offensichtlich geworden. Der Kanadier Gabriel Kolko zeigt in seinem Buch auf, dass der Hang zum Krieg die US-amerikanische Außenpolitik schon seit Beginn des Kalten Krieges prägt. Von Korea über Vietnam bis zum Irak durchziehen die Kriegsbesessenheit und die Selbstüberschätzung der USA die jüngste Geschichte der einzig übrig gebliebenen Supermacht wie ein roter Faden. Doch der Wille zur Dominanz mit militärischen Mitteln wirkt politisch kontraproduktiv und führt in die Sackgasse. Trotz militärischer Anfangserfolge, die jeweils hochgejubelt werden, werden die Ziele, die ursprünglich angestrebt worden sind, nie erreicht. Kolko analysiert außenpolitische Entscheidungsfindungsprozesse und geht der Frage nach, warum anstelle von rationalen Erwägungen auf politischer, diplomatischer und humanitärer Ebene Ignoranz und Faktenblindheit vorherrschend sind. Kolko sagt nicht, dass alle internationalen Probleme durch die USA geschaffen wurden oder werden: Viele Konflikte haben eigenständige Wurzeln, aber ohne Einmischung der USA und ihre Waffenlieferungen ginge es sowohl den Betroffenen als auch dem US-amerikanischen Volk besser.

Gabriel Kolko, geb. 1932, ist emeritierter Distinguished Research Professor der York University in Toronto. Er ist Autor von mehr als einem Dutzend Bücher, darunter Century of War: Politics, Conflicts, and Society since 1914 (deutsch: Das Jahrhundert der Kriege) und Anatomy of a War: Vietnam, the United States, and the Modern Historical Experience. Kolko schreibt für Le Monde Diplomatique, die WOZ und die tageszeitung, taz.

»In einer relativ einfachen und bildreichen Sprache macht Kolko vielschichtige geopolitische Verhältnisse jedem Leser leicht verständlich.« Schattenblick, Stelle-Wittenwurth«Der Autor zieht eine überaus kritische Bilanz amerikanischer Aussenpolitik seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. (...) Das Buch dürfte auf fruchtbaren Boden fallen, trifft es doch auf eine Grundsstimmung, die der amerikanischen Politik gegenüber sehr kritisch eingestellt ist.« Ludwig Watzal, NZZ»Viele der Konflikte, vor denen die Welt heute steht, können nur hinreichend verstanden werden, wenn man sie im Kontext der Geschichte betrachtet. Diese kluge Herangehensweise Kolkos veranlasst ihn, die Geschichten einiger solcher Krisenherde zu schildern, inklusive der unrühmlichen Rolle, die der Westen dabei gespielt hat. (...) Dieses Buch beunruhigt, weil Kolko fundiert das Menschenrechts- und Demokratiemäntelchen, das sich die USA gerne umhängen, herunterreisst und aufzeigt, was sich dahinter verbirgt.«Sebastian U. Kalicha, graswurzelrevolution»Gabriel Kolko hat ein fundiertes und spannendes Buch über die Irrwege der amerikanischen Aussenpolitik geschrieben.« (wob), 20minuten, Zürich