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Deckelbäder, Elektroschocks, eine Hirnoperation und Psychopharmaka als Medizin gegen die unbändige Sehnsucht nach Freiheit: Ein Stück Psychiatriegeschichte und eine packende Erzählung aus einem Dorf am Fuss der Alpen.

120 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Broschur
ISBN 978-3-85869-385-3, 4. Auflage
Erschienen am 15.10.2008

Maria Theresia Wilhelm – spurlos verschwunden

Geschichte einer Verfolgung


EUR 17,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Am 20. Juli 1960 ging die 49-jährige Maria Theresia Wilhelm von Grabs im sankt-gallischen Rheintal nach Buchs, um ein paar Schuhe zu kaufen. Seit diesem Tag ist sie spurlos verschwunden. Maria Theresia Wilhelm stammte aus Österreich und hatte einen Schweizer Wildhüter geheiratet, doch manchen Leuten passte dies nicht. Während Jahrzehnten wurden Frau Wilhelm, ihr Mann Ulrich Gantenbein und ihre Kinder von der Obrigkeit und von Psychiatern verfolgt und drangsaliert, weil sie sich nicht in die irre Normalität eines Dorfes am Fusse der Alpen einpassten.
Ein Stück Psychiatriegeschichte und eine packende Erzählung von der unbändigen Sehnsucht nach Freiheit, die mit Deckelbädern, Elektroschocks, einer Hirnoperation und Psychopharmaka besiegt werden soll.

Stefan Keller, geboren 1958 im Thurgau am Bodensee, wurde vor allem mit seinem zweiten Buch Grüningers Fall bekannt, das die Geschichte des St. Galler Polizeihauptmanns und Flüchtlingsretters Paul Grüninger (1891–1972) rekonstruierte und wesentlich zu dessen Rehabilitierung beitrug.

»Mitreißend und lesenswert.«

Matthias Hauser, Vorwärts

»Eine packende Erzählung von der Sehnsucht nach Freiheit.«

Kuno Bont, Werdenberger und Obertoggenburger