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Das Buch beleuchtet einen Aspekt der Schweizer Geschichte, der auch kritischeren Zeitgenossen weitgehend unbekannt ist.

340 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-85869-303-7, 2. Auflage
Erschienen am 20.02.2006

Reise in Schwarz-Weiss

Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei


EUR 33,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Was hat ein Fast-Viertausender auf der Kantonsgrenze zwischen Bern und Wallis mit der Sklaverei zu tun? Was das stattliche Haus am berühmten Dorfplatz im appenzellischen Trogen? Oder die Avenue Auguste Forel im waadtländischen Morges?
Schweizer Spuren in Sachen Sklaverei führten den St. Galler Kabarettisten und Historiker Hans Fässler bis auf die Insel Gorée, den großen Umschlagplatz für Sklavinnen und Sklaven in Westafrika, und nach Port-au-Prince (Haiti), einen der Orte, an denen die »Ware« Mensch verbraucht worden war. Mit erschütternden Einsichten kehrte er in die Schweiz zurück.
Jetzt nimmt Hans Fässler Leserinnen und Leser mit auf eine neuerliche Reise, deren Stationen eine Adresse und eine Postleitzahl haben: Zwanzig Ortstermine zwischen Boden- und Genfersee kreisen die Beziehungen von Schweizer Kaufleuten, Offizieren, Auswanderern, Bankiers, Familienunternehmen, Reisenden und Philosophen zu jener Institution ein, die 2001 – endlich – zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit erklärt wurde.
Reise in Schwarz-Weiß beleuchtet einen Aspekt der Schweizer Geschichte, der auch kritischeren Zeitgenossen weitgehend unbekannt ist. Das Buch bietet eine lebendige Mischung von Porträts der Protagonisten und gut lesbaren Geschichten – und ist auf dem neusten Stand der Forschung.

Hans Fässler, geb. 1954 in St. Gallen, ist Kabarettist und Mittelschullehrer. Seit 1980 verschiedene Ein-Mann-Kabarettprogramme, darunter 2003 Louverture stirbt 1803. Verschiedene politische Aktivitäten: in der SP St. Gallen, in der Anti-Apartheid-Bewegung, in der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee und im Verein Gerechtigkeit für Paul Grüninger, den er mitbegründete. Lebt in St. Gallen.

»Die Fülle von Fakten und Namen machen den originellen Reiseführer zu einem reichhaltigen Kompendium in Sachen Schweiz und Sklaverei.«

Ina Boesch, NZZ am Sonntag

»Fässler zeigt interessante, bisher nicht bekannte Verwicklungen einzelner Schweizer Persönlichkeiten, Firmen und Behörden mit dem Sklavenhandel auf.«

Menschenrechte Schweiz

»Die Schweiz wird morgen entdecken, dass sie ganz stark am Sklavenhandel mitbeteiligt war. Sehr lesbar, klug geschrieben, sehr präzis und sehr nützlich!«

Jean Ziegler im SF DRS-Literaturclub

»Fässlers Buch Reise in Schwarz-Weiß wirft erhellende Schlaglichter auf dieses düstere und viel zu wenig bekannte Kapitel der Schweizer Geschichte und plädiert für eine Wiedergutmachung des begangenen Unrechts.«

Stefan Moser, Rote Revue