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Ausschluss, Verbannung und Vernichtung ganzer Völker ist fester Bestandteil der europäischen Zivilisation – oder Barbarei.

360 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-85869-273-3, 1. Auflage

Vorwort von Lothar Baier

Erschienen am 01.01.0008

Weisse Barbarei

Vom Kolonialrassismus zur Rassenpolitik der Nazis

Aus dem Französischen von Birgit Althaler

EUR 22,50 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Eine der Thesen dieses Buches lautet: Mit Hitler ist nur etwas ans Licht gekommen, was lange zuvor seinen Anfang genommen hat, eine rassistische Grausamkeit und ein System der Vernichtung von Menschen, die bis dahin nur die kolonialisierten, also nicht weißen Völker kennen gelernt hatten.
Die kolumbianische Publizistin Rosa Amelia Plumelle-Uribe analysiert den Holocaust vor dem Hintergrund einer eigentlichen europäischen »Kultur der Vernichtung« und zeigt einleuchtend, wo die Rassenpolitik der Nazis in der Tradition des Kolonialrassismus steht und wo sie aus ihr ausbricht. Dabei gerät sie nie in die Falle einer Relativierung der Naziverbrechen; die Autorin zeigt vielmehr, dass bei den Deutschen, die nie ein nennenswertes Kolonialreich besaßen, auf einmal – wie durch ein europäisches Langzeitgedächtnis übermittelt – Verhaltensweisen auftauchten, wie sie die Ausrottung der Indianer und die Versklavung der Schwarzen in früheren Jahrhunderten begleitet hatten.
Untersucht werden auch neuere Ausprägungen des weißen Herrenmenschendenkens wie etwa die südafrikanische Apartheid-Politik oder die US-Rechtsprechung mit ihren rassistischen Strukturen.

Rosa Amelia Plumelle-Uribe, geboren und aufgewachsen in Kolumbien. Publizistin. Lebt in Frankreich. Mehrere Publikationen zum Thema des europäischen Kolonialismus und Kolonialrassismus. Sie selber stammt von schwarzen Sklaven aus Afrika und indigenen Einwohnern Amerikas ab.

»Plumelle-Uribe stellt bohrende Fragen. Sie tut dies im Geiste Césaires – aus einer bedingungslos humanistischen Perspektive.«

 Ulrich Teusch, Süddeutsche Zeitung

»Nein, sie will nicht relativieren, nicht gegeneinander aufrechnen. Plumelle-Uribe will nur erinnern – aber an nichts Geringeres als an die Vorherrschaft der Weissen, an deren massenmörderischen Rassismus, an Versklavung der Ureinwohner Afrikas, Nord- und Südamerikas.«

Michael Klarmann, heise.de

»Das Buch bietet viele scharfsinnige Einsichten.«

 Rudolf Walther, Tages-Anzeiger

»Ein leidenschaftliches Plädoyer gegen das Vergessen.«

Michael Kraus, Ökologie Politik

»Allen Menschen, die der Globalisierung ein friedliches und zukunftsfähiges Gesicht geben wollen, kann dieses Buh nur ans Herz gelegt werden.«

Wolfgang Fischer, Emanzipation ad Humanum