Neuerscheinungen

»Milchstraße« in der NZZ

Roman Bucheli bespricht Alexandre Hmines Debüt


»Lange Zeit wissen wir nicht, wer wir sind, woher wir kommen und was aus uns werden soll. Vielleicht haben wir dunkle Ahnungen oder könnten sogar sagen, wie und was wir jedenfalls nicht sein wollen. So hat auch der junge Mann in Alexandre Hmines Debütroman »Milchstraße« immerhin eine vage Vorstellung von sich, als er fürs Studium nach Italien geht. Er ist im Tessin bei einer Pflegemutter aufgewachsen, seine Mutter stammt aus Marokko und hat ihn bei der Geburt einer älteren Witwe in Obhut gegeben. (...) Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte, wie aus einem jungen Mann mit vieldeutiger Herkunft ein Marokkaner gemacht wird. Zu gleichen Teilen ist dies auch das feinnervige und hellhörige Porträt eines zum jungen Mann heranwachsenden Kindes, das sich nicht einsperren lassen will in die Zuschreibungen anderer, dem aber die Ungewissheit der eigenen Identität früh schmerzlich bewusst wird..«

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»Die Annonce« auf SRF 2 Kultur

und Schweizer Bestseller


»Eine gelungene Milieustudie und eine zarte, völlig kitschfreie Liebesgeschichte.« – Luzia Stettler bespricht Marie-Hélène Lafons Roman »Die Annonce«. Das Buch der in Frankreich preisgekrönten Autorin rangierte auch auf der Schweizer Bestsellerliste.

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Die nächsten Veranstaltungen

Solothurner Literaturtage – Marina Galli

Freitag, 14.5.2021, 12:00 – 12:40 Uhr
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»Milchstraße« ist Marina Gallis erste Übersetzung. Alexandre Hmines mehrfach ausgezeichneter Roman spielt zwischen dem Tessin und Marokko, zwischen verschiedenen Welten, verschiedenen Realitäten. Wie kam es zu dieser ersten Übersetzung? Wie ist die Übersetzerin auf Deutsch mit diesem Dazwischensein umgegangen, das auch in der Sprache reflektiert wird? Marina Galli im Gespräch mit Stéfanie Brändly. Tickets hier.

Solothurner Literaturtage – Vincenzo Todisco

Samstag, 15.5.2021, 11:00 – 11:40 Uhr
Audiolivestream

»Das Eidechsenkind« war Vincenzo Todiscos erste deutschsprachige Veröffentlichung. Nun hat er das Buch selber ins Italienische übersetzt. Was heißt es, seinen eigenen Roman zu übersetzen? Verschwimmen dabei die Grenzen von Übersetzen und Schreiben und dem Selbstverständnis von Autor und Übersetzer? Ist die italienische Übersetzung ein Weiterschreiben oder ein Überschreiben des deutschsprachigen Romans? Moderation Ruth Gantert. Tickets hier.

Solothurner Literaturtage – Karin Diemrling

Samstag, 15.5.2021, 13:00 – 13:40 Uhr
Audiolivestream

Karin Diemerling erzählt im Gespräch mit Jaqueline Aerne von aktuellen Übersetzungsprojekten sowie von ihrer Arbeit an »Tage mit Felice« des Tessiner Autors Fabio Andina. Ein minimalistisch erzählter Roman über die Kunst des einfachen Lebens und zugleich das Porträt eines Dorfs im Bleniotal. Welche Spuren hinterlässt die Originalsprache in der Übersetzung? Wie geht man mit lokal gefärbten Ausdrücken um? Und wie lassen sich Stille und Wortkargheit in einer anderen Sprache fassen?

Tickets hier.

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