Neuerscheinungen

Auszeichnung des Deutschen Literaturfonds

Andrea Spingler erhält den Paul-Celan-Preis 2021


Der Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Andrea Spingler. Sie wird für ihr umfangreiches Gesamtwerk von Übersetzungen aus dem Französischen ausgezeichnet. Besonders würdigt die Jury ihre Arbeit am Roman »Die Annonce« von Marie-Hélène Lafon aus dem Rotpunktverlag. In der Begründung der Jury heisst es dazu, dass Spingler »mit beeindruckendem stilistischen Gespür die schwebende Erzählperspektive und die mit indirekter und erlebter Rede gespickten rhythmischen Satzkaskaden des Romans nachbildet, ohne die eigenwillige Syntax zu glätten«.

Die Laudatio für Andrea Spingler

Neue Vormittagslesung bei SRF 2 Kultur

»Das Eidechsenkind« als Hörfassung


SRF 2 Kultur lädt mit Vincenzo Todiscos Roman »Das Eidechsenkind« zur Vormittagslesung ein. Die Schauspielerin Linda Olsansky hat die berührende Geschichte um ein verstecktes Gastarbeiterkind in leicht gekürzter Fassung neu eingelesen. Entstanden sind zehn Teile à 25 Minuten, die vom 4.-15. Oktober jeweils werktags um 11.30 Uhr auf SRF 2 Kultur zu hören sind.

Zur SRF-Lesung

Tessiner Horizonte – Momenti ticinesi

Buchvorstellung in Ascona


Fabio Andina, der uns aus seinem Roman »Tage mit Felice« als genauer und sinnlicher Beobachter der Natur und des Dorflebens in Erinnerung ist, widmet sein neues Buch den kleinen großen Momenten im Tessin: das erste Morgenlicht, der laut rauschende Gebirgsbach, die Schwere einer Kuh im Gras und ein Dachziegel, der seit dem letzten Winter herunterzufallen droht. Im Zusammenspiel mit den Zeichnungen von Lorenzo Custer, der mit wenigen Strichen das Wirkungsgefüge Mensch-Natur der Tessiner Landschaft festhält, wird in den kurzen Erzählungen – parallel auf Deutsch und Italienisch zu lesen – das Wesentliche dieser geheimnisvollen, von Berg und Tal, Wald, Stein und Wasser und ihren Bewohnern geprägten Welt erkennbar. Horizonte öffnen sich auf einen Reichtum, der in der Kargheit liegt. Buchvorstellung am 10. September in Ascona; in Zusammenarbeit mit der Libreria Ascona.

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»Der Traum vom kühnen Leben«

Vier Minuten mit Elena Costa


Elena Costa, geboren 1986 in Nancy, hat zypriotsch-griechische wie auch deutsche Wurzeln, ihr Großvater kam aus Berlin. Seit 2006 lebt sie in Paris. »Der Traum vom kühnen Leben«, in Frankreich mit den Romanen von Patrick Modiano verglichen, ist ihr zweites Buch und erschien 2020 bei Gallimard. Hier spricht sie über die Geschichte von Yves, Evelyne und Jérôme, über ihre Inspiration und daüber, wie auch sie sich, neu in Paris, in der Stadt verloren hat.

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Auf Tournee

Alexandre Hmine in Schaffhausen, Basel, Zürich, Bern


Mit seinem Debütroman »Milchstraße« ist der Tessiner Autor zu Gast bei Zürich liest (28.-31.Oktober) dem Literaturfestival BuchBasel (4. bis 7. November), den Schaffhauser Buchwochen (8. bis 21. November) und in Bern (8. Dezember, Haus der Religionen). »Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte, wie aus einem jungen Mann mit vieldeutiger Herkunft ein Marokkaner gemacht wird. Zu gleichen Teilen ist dies auch das feinnervige und hellhörige Porträt eines zum jungen Mann heranwachsenden Kindes, das sich nicht einsperren lassen will in die Zuschreibungen anderer, dem aber die Ungewissheit der eigenen Identität früh schmerzlich bewusst wird.« Roman Bucheli, NZZ

Hier 4 Minuten mit Alexandre Hmine erleben

»Ein starkes Stück Gegenwartsliteratur«

Salzburger Nachrichten über »Siebenmeilenstiefel«


»Die Grauzone zwischen Jugend und Erwachsenenleben bildet immer wieder eine Herausforderung für die Literatur, die in neuem Gewand stets neue Einsichten ermöglicht. Der Schweizer Simon Deckert unternimmt in seinem Debütroman eine Reise in dieses Zwischenreich, in dem noch so viel möglich ist, knallharte Lebenswirklichkeit voller Abgründe ebenso wie eine blühende Fantasie, die einen locker der Mühen des Alltags enthebt. Andrea bricht aus, als es ihr daheim zu eng wird. (...) Simon Deckert versteht es gut, die eigenartige Weltsicht der jungen Rebellin in eine Sprache zu übersetzen, in der die Grenzen zwischen Erleben und Märchenwirklichkeit verschwimmen. Ein starkes Stück Gegenwartsliteratur.« Anton Thuswaldner

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Gesichter & Geschichten auf SRF 1

Romana Ganzoni im Porträt


Mit 46 beschloss Romana Ganzoni ihren Lehrerinnen-Job an den Nagel zu hängen und Bücher zu schreiben. Mittlerweile wurde sie mit dem Bündner Literaturpreis ausgezeichnet. Im Rotpunktverlag erschienen ihr Erzählband »Granada Grischun« (2017) und ihr Roman »Tod in Genua« (2019).

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Die nächsten Veranstaltungen

Cari Vicini: Alexandre Hmine im Literaturhaus Zürich

Donnerstag, 2.12.2021, 19:30 – 21:00 Uhr
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich

In der Reihe »Cari Vicini« sind regelmässig Autor*innen aus dem Tessin im Literaturhaus Zürich zu Besuch. Alexandre Hmine verflicht in seinem Debütroman »Milchstrasse« (dt. Rotpunktverlag 2021, aus dem Italienischen von Marina Galli) autobiografische Elemente mit aktuellen Themen: Er erzählt von einem Jungen mit marokkanischen Wurzeln, der im Tessin aufwächst und später in Marokko mit einer ihm unbekannten Welt konfrontiert wird. Alexandre Hmine und seine Übersetzerin Marina Galli lesen auf Italienisch und Deutsch aus dem Roman, das Gespräch führt der Autor und Literwissenschaftler Yari Bernasconi. Weitere Informationen finden Sie hier.

Alexandre Hmine in Bern

Mittwoch, 8.12.2021, 19:00 – 21:00 Uhr
Haus der Religionen, Europaplatz 1, 3008 Bern

Alexandre Hmine stellt sein preisgekröntes Buch »Milchstraße« im Haus der Religionen, Europaplatz 1, Bern vor.

Simon Deckert liest aus »Siebenmeilenstiefel«

Mittwoch, 8.12.2021, 19:30 – 21:00 Uhr
GZ Hottingen

Simon Deckert ist beim literarischen Club Zürich zu Gast und stellt sein Romandebüt Siebenmeilenstiefel vor. Moderation: Felix Ghezzi. Mehr Infos zum Club hier

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