Neuerscheinungen

Prix du public 2022 für Fabio Andina

«Tage mit Felice» begeistert auch das Publikum in der Romandie


Der 35. Prix du public RTS geht an Fabio Andina! »Tage mit Felice« (Rotpunktverlag, 2020), ist auf Französisch unter dem Titel »Jours à Leontica« (Editions Zoé, 2021) erschienen. Der italienische Originaltitel lautet »La pozza del Felice« (Rubbettino, 2018). Auch wenn sich die Titel deutlich unterscheiden: Die Leserinnen und Leser aller Sprachen sind fasziniert von Fabio Andinas «hinreißend stillem Buch» (Roman Bucheli, NZZ). Die Preisverleihung findet am 3. September in Morges statt. Wir gratulieren Fabio Andina ganz herzlich!

Link zum Prix du public RTS

Schweizerische Schillerstiftung

Annette Hug gewinnt den ZKB Schillerpreis 2022


Wir gratulieren unserer Freundin und Autorin herzlich zum Schillerpreis! Was tun mit radioaktivem Müll? Um diese Frage dreht sich »Tiefenlager«. Die Jury lobt die Originalität und die kühne Konstruktion des Romans, »den ebenso verantwortungsbewussten wie phantasievollen Umgang mit gesellschaftlichen Fragen« sowie die »anrührenden Porträts« der Protagnistinnen und Protagonisten. Die ersten beiden Romane von Annette Hug, »Lady Berta« und »In Zelenys Zimmer«, sind im Rotpunktverlag erschienen, »Tiefenlager« im Verlag Das Wunderhorn.

Link zur Schweizerischen Schillerstiftung

»Il bambino lucertola« auf Rete Due

»Das Eidechsenkind« als italienisches Hörspiel


»Das Eidechsenkind« ist der erste Roman, den der zweisprachige Schriftsteller Vincenzo Todisco auf Deutsch geschrieben hat. Seine früheren Romane sind alle auf Italienisch entstanden und dann von Maja Pflug ins Deutsche übertragen worden. Nun hat Todiscos Erfolgsroman «Das Eidechsenkind» eine doppelte Übersetzung erfahren: ins Italienische und ins Hörspiel. Wer den Roman über ein verstecktes Migrantenkind kennt und liebt, wird auch ohne profunde Italienschkenntnisse in die dichte Atmosphäre von «Il bambino lucertola» eintauchen können.

Hier geht's zum ersten Teil des Hörspiels von RSI

Städtische Bibliotheken Dresden über »Tage mit Felice«

»Wenn man dieses Buch liest, kommt man zur Ruhe«


Die Städtischen Bibliotheken Dresden haben mehr Mitarbeitende als das Tessiner Dorf Leontica Einwohnerinnen und Einwohner. Aber jetzt hat das ferne Dresden das kleine Leontica entdeckt, den Schauplatz von Fabio Andinas Roman »Tage mit Felice«. Im Podcast »Bücherrausch« empfiehlt die Dresdner Bibliothekarin Marika Schwer den stillen Roman, dessen »unglaublichen Erzählfluss« sie lobt. Es sei eine beglückende Lektüre, die sie vor allem Männern ans Herz legt.

Hier geht's zum Podcast

Auszeichnung des Deutschen Literaturfonds

Andrea Spingler erhält den Paul-Celan-Preis 2021


Der Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Andrea Spingler. Sie wird für ihr umfangreiches Gesamtwerk von Übersetzungen aus dem Französischen ausgezeichnet. Besonders würdigt die Jury ihre Arbeit am Roman »Die Annonce« von Marie-Hélène Lafon aus dem Rotpunktverlag. In der Begründung der Jury heisst es dazu, dass Spingler »mit beeindruckendem stilistischen Gespür die schwebende Erzählperspektive und die mit indirekter und erlebter Rede gespickten rhythmischen Satzkaskaden des Romans nachbildet, ohne die eigenwillige Syntax zu glätten«.

Die Laudatio für Andrea Spingler

»Ein starkes Stück Gegenwartsliteratur«

Salzburger Nachrichten über »Siebenmeilenstiefel«


»Die Grauzone zwischen Jugend und Erwachsenenleben bildet immer wieder eine Herausforderung für die Literatur, die in neuem Gewand stets neue Einsichten ermöglicht. Der Schweizer Simon Deckert unternimmt in seinem Debütroman eine Reise in dieses Zwischenreich, in dem noch so viel möglich ist, knallharte Lebenswirklichkeit voller Abgründe ebenso wie eine blühende Fantasie, die einen locker der Mühen des Alltags enthebt. Andrea bricht aus, als es ihr daheim zu eng wird. (...) Simon Deckert versteht es gut, die eigenartige Weltsicht der jungen Rebellin in eine Sprache zu übersetzen, in der die Grenzen zwischen Erleben und Märchenwirklichkeit verschwimmen. Ein starkes Stück Gegenwartsliteratur.« Anton Thuswaldner

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Gesichter & Geschichten auf SRF 1

Romana Ganzoni im Porträt


Mit 46 beschloss Romana Ganzoni ihren Lehrerinnen-Job an den Nagel zu hängen und Bücher zu schreiben. Mittlerweile wurde sie mit dem Bündner Literaturpreis ausgezeichnet. Im Rotpunktverlag erschienen ihr Erzählband »Granada Grischun« (2017) und ihr Roman »Tod in Genua« (2019).

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Die nächsten Veranstaltungen

Lesung und Gespräch | Lecture-Débat mit Marie-Hélène Lafon

Donnerstag, 7.7.2022, 18:00 – 21:00 Uhr
Freie Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin hat zusammen mit dem Frankreichzentrum einen Abend mit Marie-Hélène Lafon organisiert. Ulrike Schneider (Professorin für Romanistik) wird mit der Autorin über literarische Strategien in ihrem jüngsten Roman „Geschichte des Sohnes” und die Rolle der Provinz in der französischen Gegenwartsliteratur sprechen. Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt. Um Anmeldung wird gebeten: frankreichzentrum@fu-berlin.

Weitere Informationen zum Programm

Raccontare Pasolini / Gespräch mit Dacia Maraini

Freitag, 8.7.2022, 19:45 – 21:00 Uhr
Italienische Botschaft Berlin

Berlin feiert den 100. Geburtstag von Pier Paolo Pasolini. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe Dedika 2022 lädt das Istituto Italiano di Cultura Dacia Maraini zum Gespräch ein (auf Italienisch mit Simultanübersetzung). Die Autorin hat ihre Erinnerungen an Pasolini unter dem Titel „Caro Pier Paolo” im Frühling in Italien veröffentlicht. Im Oktober erscheint Caro Pier Paolo, von Maja Pflug ins Deutsche übertragen, im Rotpunkverlag.

Weitere Informationen zum Programm

Vernissage „Spurlos in Neapel" mit Franco Supino

Montag, 24.10.2022, 20:00 – 23:00 Uhr
Bücher Lüthy Solothurn

Weitere Informationen folgen

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