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Stefan Keller zeigt alte Bilder und Dokumente aus seiner immensen Sammlung und erzählt witzig und lakonisch die Geschichten dahinter.

Bildlegenden
144 Seiten, 16.0 × 21.0 cm, gebunden
ISBN 978-3-85869-711-0, 1. Auflage

Mit 66 Abbildungen

Erschienen am 21.09.2016

Bildlegenden

66 wahre Geschichten


CHF 29,00
Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Der Autor und Historiker Stefan Keller sammelt alte Bilder und Dokumente. Er kauft sie auf Flohmärkten, bei Auktionen, im Brockenhaus, er findet sie in den Alben seiner Vorfahren oder in Bibliotheken. Dann recherchiert er die Bedeutung dieser Dokumente, sucht Quellen, Literatur und Zeugen – macht daraus eine Geschichte. Eine große Geschichte mit 30 Zeilen oder eine kleine mit 7 Zeilen. Die knappe Form bestimmt auch den Inhalt: Es sind historisch-literarische Bildlegenden, die Keller schreibt, mit Lücken und Auslassungen, mit subjektiven Ergänzungen und Ungewissheiten: Werden diese Männer, die in Ketten zwischen Soldaten laufen, wirklich zu ihrer Erschießung geführt? Gehört diese goldene Uhr mit der silbernen Kette vielleicht dem Knecht Ernst Nägeli, der nach Amerika auswandern wollte und stattdessen im Appenzellischen starb? Wer war das kleine Mädchen auf dem Bild um die Wende zum 20. Jahrhundert, das als alte Frau von der Familie des Autors stets mit größtem Respekt behandelt wurde? Wie und warum floh jener Russe 1917 in einem Stoffboot über den Bodensee?

Stefan Keller, geboren 1958 im Thurgau am Bodensee, wurde vor allem mit seinem zweiten Buch Grüningers Fall bekannt, das die Geschichte des St. Galler Polizeihauptmanns und Flüchtlingsretters Paul Grüninger (1891–1972) rekonstruierte und wesentlich zu dessen Rehabilitierung beitrug.

»Solche unaufgeregten, emblematischen Hinweise darauf, dass auch heutige Selbstverständlichkeiten politisch erkämpft und erarbeitet wurden, machen Kellers Bildlegenden zu einer unterhaltsamen politischen Hausapotheke in Zeiten des Verzagens.«

David Eugster, WOZ

»Stefan Kellers Buch ist das denkbar schönste ›Facebook‹, das man sich als Geschenk zu Weihnachten vorstellen kann.«

Marcel Elsener, St. Galler Tagblatt

»Zweierlei beherrscht der Autor meisterhaft: das Verdichten und das Weglassen. Was er findet, aussucht, zeigt und mit einem Text versieht, das muss im Arbeitsprozess immerzu verkleinert und eingedampft werden. So dass am Schluss die 200 oder 2000 Zeichen nicht überschritten werden und die Geschichte doch ihren Sinn offenbaren, ihre Wirkung entfalten kann.«

Christoph Kuhn, Journal21

»Ein Geschichtsbuch, wie es lebendiger und origineller nicht sein könnte.«

Felix Schneider, SRF