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Von der Entmenschlichung der Welt und was notwendig wäre, um der Zerstörung des Lebens Einhalt zu gebieten.

Entgrenzte welten
496 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-85869-295-5, 1. Auflage
Erschienen am 19.04.2005

Entgrenzte Welten

Die Verdrängung des Menschen durch Globalisierung von Fortschritt und Freiheit


CHF 24,20
Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Als Voraussetzung und Garant für Fortschritt und Freiheit gilt den westlich-abendländischen Gesellschaften heutzutage das Dogma der Aufhebung aller traditionellen Grenzen: Erst die Entgrenzung von Innen- und Außenwelt, Mensch und Umwelt, Individuum und Gesellschaft, Kapital und Arbeit sowie die Nivellierung aller raum-zeitlichen Differenzen schaffe eine Welt, in der alles überall, gleichzeitig und unmittelbar dem Menschen zur Verfügung stehe.
Demgegenüber begründen die Autoren, dass mit dem Prozess der Entgrenzung die Zerstörung unserer Lebenswelt einhergeht und die Menschlichkeit des Menschen nur noch als ihr eigenes Scheitern möglich ist.
Deshalb kommt der Verweigerung dieser sich beschleunigenden Entwicklung eine grundlegende Funktion zu: Sie erst ermöglicht diejenige Distanz, die notwendig ist, damit sich der Mensch sich selbst zuwenden und Lebens-, Gesellschafts- und Wirtschaftsformen entwickeln kann, die sich nicht mehr durch die Perfektionierungsverheißungen des grenzenlosen, alles entwertenden »Immer mehr« definieren, sondern durch Qualität.

Werner Bätzing, geboren 1949, bis 2014 Professor für Kulturgeografie an der Universität Erlangen-Nürnberg mit Schwerpunkt »Alpenraum« in Lehre und Forschung, gilt als einer der renommiertesten Alpenforscher im deutschsprachigen Raum. Er beschäftigt sich seit 1977 wandernd und analysierend mit den piemontesischen Alpen. Als einer der besten deutschsprachigen Kenner des Piemont engagiert er sich, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, für eine Aufwertung dieser von Entvölkerung bedrohten Region.

Evelyn Hanzig-Bätzing, geboren 1947 in Berlin, Dozentin für Philosophie an der Universität Bamberg. Arbeitet schwerpunktmäßig im Grenzbereich von Philosophie und Psychoanalyse. Autorin von Selbstsein als Grenzerfahrung (Berlin, 1996).

»Ein wichtiges Buch.«

Bettina Dyttrich, WOZ

»Die Autoren analysieren überaus präzise, sachkundig, philosophisch, zugleich beeindruckend und deprimierend.«

Hans Haid, Planet Alpen

»Ein enorm wichtiges Buch, da es kristallklar die vorherrschende Fortschritts- und Freiheitsideologie analysiert und ihre schweren inhumanen Konsequenzen für das menschliche Leben aufzeigt.«

 Martin Cavelis, Interkulturell und Global

»Eine überaus erhellende Analyse des radikalen Umbaus und der Zerstörung der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung.«

Dr. Alfred Auer, Pro Zukunft