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»Ich bin wieder dort, wo alles angefangen hat: in Berlin. Es ist alles noch genau so wie vor drei Wochen, und trotzdem ist alles anders: Ich habe Lora wiedergefunden.«

192 Seiten, 20.4 × 12.5 cm, Gebunden
ISBN 978-3-85869-612-0, 1. Auflage
Erschienen am 15.07.2014

Alles Gute und auf Wiedersehen

Roman


EUR 19,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Als Mara im Sommer 1987 der neuen WG-Mitbewohnerin hilft, ihren schweren roten Koffer in die Wohnung zu schleppen, gibt sie sich betont kühl und abweisend. So sind die Berliner Umgangsformen. Zu Maras Erstaunen ist Loras roter Koffer voller Bücher, und über diese Bücher finden die beiden zueinander. Sie entdecken ihre Liebe und ihren gemeinsamen Traum, Künstlerin zu werden. Während Mara an ihrem Schreiben zweifelt, nutzt Lora jede Möglichkeit, als Theaterregisseurin Erfahrungen zu sammeln, und entfernt sich immer weiter von Mara – bis hinter die Mauer. Und eines Nachts ist sie ganz verschwunden, mitsamt dem roten Koffer. Nur die Bücher lässt sie zurück.
Jahre später hat Mara ihr Leben neu organisiert, sie lebt in einer kleinen Wohnung am Arkonaplatz, ist liiert mit Leif. Dessen Sohn Morten liebt sie, aber es fehlt ein Stück zum Familienglück. Mara fehlt ein Stück ihrer Vergangenheit. Sie macht sich auf die Suche, verfolgt Loras Spur mit dem Auto, mit Stift und Papier. Dabei ist sie fest entschlossen, nicht nur Lora, sondern auch sich selbst zu finden.

Viola Rohner, geboren 1962, studierte Germanistik, Geschichte, Theaterwissenschaften und Psychologie in Zürich und Berlin. Rohner schreibt Prosa und Theaterstücke. Daneben Arbeit als Gymnasiallehrerin und Erwachsenenbildnerin. Sie lebt in Zürich und Innsbruck. 2013 wurde sie mit dem Lilly-Ronchetti-Preis des Verbands Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS) ausgezeichnet.

»Die Aufbruchstimmung der Wende spiegelt sich wunderbar in den Figuren des Romans wieder. (...) Viola Rohner beherrscht eine seltene Kunst: Man vergisst, dass man liest, und lebt ganz in den Bildern.«

Tanja Kummer, SRF3

»Sentimentalitäten bleiben in dieser Geschichte – und zumal in dieser Stadt, in der das 'Herz mit Schnauze' schlägt – draußen vor der Tür. Dafür glaubt man das Fluidum Berlins zu wittern und all die Existenzen mit Luftwurzeln, getrieben von Süchten und Sehnsüchten, gezeichnet von Aus- und Abbrüchen, geradezu greifen zu können. So entwirft Viola Rohner auch ein plastisches Bild der Stadt vor der Wende.«

Beatrice Eichmann-Leutenegger,

»Alles Gute und auf Wiedersehen greift ans Herz.«

Arno Renggli, St. Galler Tagblatt