Neuerscheinungen

Zürich liest und Literaturtage Zofingen

»Gruß aus der Küche«


Das Buch zu 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz vereint die Stimmen von bekannten Autorinnen und Kolumnistinnen zwischen 30 und 80 Jahren. Aktuell sind die Herausgeberinnen Heidi Kronenberg und Rita Jost in der Diskussion mit Autorinnnen des Bands darüber, was sie in der feministischen Debatte heute ärgert, was sie freut, herausfordert und anspornt, zu erleben. Literaturtage Zofingen, Samstag, 24. Oktober: mit Irena Brežná und Esther Pauchard. Zürich liest, Sonntag, 25. Oktober: mit Patti Basler und Stefanie Grob.

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»Ein sprachlich kunstvoll verdichtetes und packendes kleines Meisterwerk«

Marie-Hélène Lafons »Die Annonce«


Der Roman war Thema in der Sendung "lesenswert" auf SWR 2: »Lafon schildert die Lebens- und Gedankenwelten von Menschen, die in Frankreich als „abgehängt“ gelten. Das schwierige Leben im postindustriellen Norden, der Heimat von Annette, und der Überlebenskampf der Kleinbauern in der Auvergne ergänzen sich zum Bild einer „France profonde“, eines ländlichen Frankreichs im Umbruch. Insofern liest sich der schon 2009 im französischen Original erschienene Roman fast wie ein Prolog zu den Protesten der Gelbwesten im Winter 2018«, so Kathrin Hondl. Auch die Basler Zeitung ist begeistert; Peter Burri schreibt dort: »Die Annonce» von Marie-Hélène Lafon, 2009 in Frankreich erschienen, ist auch in der Übersetzung von Andrea Spingler ein sprachlich kunstvoll verdichtetes und packendes kleines Meisterwerk.«

Zur Besprechung auf SWR 2

»Die Service-public-Revolution«

Cédric Wermuth und Beat Ringgers Buch aktuell in den Medien


»Richtig interessant ist aber, was Cédric Wermuth und der langjährige Gewerkschaftssekretär als Transformationsprojekt vorschlagen und was die Arbeit der neune SP-Vorsitzenden inhaltlich begleiten dürfte. In ihrem Buch »Die Service-public-Revolution« entwickeln Wermuth und Ringger eine Gegenbewegung zum Kapitalismus. (...) Konkreter Ansatzpunkt für ihre ökologisch-feministisch-soziale Ökonomie der Sorge ist der Service public, also die öffentliche (und demokratisch kontrollierte) Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. Die Ausweitung dieser nicht warenförmigen Gemeingüter sei das entscheidende Instrument emanzipatorischer Politik.« Raul Zelik, Wochenzeitung WOZ

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Individuen statt Minderheiten schützen

Cinzia Sciuto im Interview


Reformiert.ch hat Cinzia Sciuto, Autorin des Buchs »Die Fallen des Multikulturalismus« zum Interview getroffen. »Nicht die Minderheiten brauchen Schutz, sondern jedes Individuum. Wenn jede Minderheit spezielle Rechte durchsetzt, laufen wir Gefahr, eine Pluralität von Rechtssystemen zu haben. Das gefährdet die Errungenschaft, dass es nur ein Gesetz gibt. Und auch, dass wir alle vor dem Gesetz gleich sind. Ein System mit verschiedenen Rechtssystemen ermöglicht Parallelgesellschaften.«

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Kanonen, Kunst und kein Ende

Diskussion um Emil Georg Bührle wieder entfacht


Die Veröffentlichung des »Schwarzbuch Bührle« löste 2015 nicht nur eine öffentliche Debatte aus, sondern veranlasste Stadt und Kanton Zürich in Hinblick auf die Eröffnung des Erweiterungsbaus des Kunsthauses Zürich im Herbst 2021 eine unabhängige Untersuchung zur Geschichte des Waffenhändlers und Kunstsammlers Emil Georg Bührle in Auftrag zu geben. WOZ, Tages-Anzeiger und NZZ berichten nun über »Anregungen« und »Druckversuche«, sprich über Einflussnahme verschiedener Stellen auf dieses Forschungsprojekt.

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»Große Wohnbaukonzerne müssen enteignet werden«

Ernst Hubeli im Interview mit dem Tages-Anzeiger


»Wenn der Wohnungsmarkt die Grundversorgung "Wohnen" nicht garantieren kann, ist er in meinen Augen verfassungswidrig – das ist die Berliner Lektion. Es geht nicht um die Enteignung kleiner Eigentümer, sondern um Konzerne ab 3000 Wohnungen. Angesichts der aktuellen Mietmisere ist es bei Eigentumsfragen ja zu einer Entideolisierung dieses Themas gekommen (...). 75 Prozent der Berliner, die Enteignungen zustimmen, könnnen ja nicht als linksradikal bezeichnet werden.«

Zum Interview

Stefan Keller auf SRF 2

Eine historische Reportage mit Blick in die Gegenwart


Felix Schneider bespricht in der Sendung Kontext auf SRF2 Stefan Kellers großangelegte Reportage zu 200 Jahre Geschichte der Arbeit. In »Spuren der Arbeit« werden die Schicksale einzelner Arbeiter*innen beleuchtet, große Figuren werden keine zu finden sein. Warum die gewählte Form der Reportage als provozierend gelesen werden kann und wie die Vergangenheit in die Gegenwart hineinleuchtet bespricht Schneider in seiner präzisen Kritik.

Zur Sendung

Sorge dich nicht, bade!

Fabio Andinas »Tage mit Felice« im Spiegel


»Was sollen die Bewohner einer technisierten, komplexen, von Bedrohungen verdüsterten Gegenwartswelt von einem 90-jährigen Sonderling lernen, der seinen Ofen mit getrockneten Kuhfladen heizt und in jedem Kraut am Wegesrand eine Zutat für seine Minestrone entdeckt? Der Tessiner Lebenskünstler Felice maßt sich nicht an, ein Prophet zu sein. Aber er verblüfft und verzaubert die Menschen durch Selbstgenügsamkeit und einen knorrigen Charme.« Wolfgang Höbel, Der Spiegel

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Die nächsten Veranstaltungen

Zürich liest: »Gruß aus der Küche«

Sonntag, 25.10.2020, 11:00 – 12:30 Uhr
Karl der Grosse, Zürich

Die Herausgeberinnen Heidi Kronenberg und Rita Jost im Gespräch mit zwei Autorinnen des Bands «Gruß aus der Küche» über 50 Jahre Frauenstimmrecht und darüber, was sie in der feministischen Debatte heute ärgert, freut, herausfordert und anspornt.

»Tage mit Felice« an den Literaturtagen Zofingen

Sonntag, 25.10.2020, 11:30 – 13:30 Uhr
Kunsthaus Zofingen

Der Tessiner Autor Fabio Andina und Nicola Steiner unterhalten sich über Tage mit Felice. Die Schauspielerin Yvonne Oesch liest Passagen aus dem Buch vor. Weitere Informationen hier.

ABGESAGT Zürich liest: Gabriella Zalapì liest aus »Antonia«

Sonntag, 25.10.2020, 15:30 – 17:00 Uhr
Karl der Grosse, Zürich

Antonia, gefangen in einer Ehe ohne Liebe, verbringt ganze Nächte über alten Briefen und Fotos – und die Erinnerung spricht. Gabriella Zalapìs Roman in Tagebuchform verknüpft eine atemberaubende kosmopolitische Familiengeschichte mit der Selbstbehauptung einer jungen Frau. Die Autorin trifft ihre Übersetzerin Claudia Steinitz. Moderation: Ruth Gantert. In Zusammenarbeit mit dem Centre de traduction littéraire de Lausanne.

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