Neuerscheinungen

»Isch das iez s Nötigscht?«

Gruß aus der Küche


Vor fünfzig Jahren gewährten in der »Urdemokratie« Schweiz die Männer den Frauen das Stimmrecht. Janu, hieß es an manchen Stammtischen, ändern wird sich wohl nicht viel. Und nun? War’s nötig, und hat sich was geändert? Für das Buch »Gruß aus der Küche«, hg. von Heidi Kronenberg und Rita Jost, haben Patti Basler, Silvia Binggeli, Elisabeth Bronfen, Elisabeth Joris, Nina Kunz, Fatima Moumouni, Yael Inokai und einige mehr aufgeschrieben, was sie ärgert, freut, herausfordert und anspornt. Ariane von Graffenried läutet ein: »Zuallererst möchte ich Sie wissen lassen: Die Heimat ist seit der Annahme des Frauenstimmrechts nicht untergegangen.«

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Jetzt auf dem Rotpunkt-Blog

Jonas Lüscher, Ueli Mäder, Regula Rytz, Mascha Mädorin u.a.


»Kapitalistisch kann die Welt nicht bleiben. Das wird plausibel«, schreibt Hans Steiger im Schweizer p.s. zur kürzlich erschienenen Streitschrift »Die Service-public-Revolution« von Beat Ringger und Cédric Wermuth. Das Buch treibt die Debatte um die nächsten Schritte für einen anstehenden Systemwandel voran. Auf dem Rotpunkt-Blog melden sich zahlreiche Stimmen zu Wort. Buchvernissage und Diskussion mit Ina Praetorius, Jonas Kampus und den Autoren am 19. Oktober im Zürcher Kosmos.

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Individuen statt Minderheiten schützen

Cinzia Sciuto im Interview


Reformiert.ch hat Cinzia Sciuto, Autorin des Buchs »Die Fallen des Multikulturalismus« zum Interview getroffen. »Nicht die Minderheiten brauchen Schutz, sondern jedes Individuum. Wenn jede Minderheit spezielle Rechte durchsetzt, laufen wir Gefahr, eine Pluralität von Rechtssystemen zu haben. Das gefährdet die Errungenschaft, dass es nur ein Gesetz gibt. Und auch, dass wir alle vor dem Gesetz gleich sind. Ein System mit verschiedenen Rechtssystemen ermöglicht Parallelgesellschaften.«

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23.9. Buchvernissage »Du weißt mich jetzt in Raum und Zeit zu finden«

Neu im Basler Volkshaus – es gibt wieder Tickets!


Auf dem Dachboden ihrer Eltern ist die Historikerin Beatrice Schmid auf die unglaublichen Lebensgeschichten ihrer Großmutter Marie und ihrer Großtante Paula gestoßen, auf Briefe, Fotos, Artikel und andere Unterlagen, in denen sich die Katastrophen sowie die Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Paula emigriert in den Anfangsjahren der Sowjetunion aus Basel nach Moskau, um am Aufbau einer neuen Gesellschaft mitzuwirken. Marie wird mit elf Jahren Waise und muss als Magd dienen. Sie sozialisiert sich politisch, beginnt zu schreiben und setzt sich für die Rechte der Frauen ein. Eindrücklich schildert Beatrice Schmid ihre Recherchereise. Moderation: Brigitte Studer

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Kanonen, Kunst und kein Ende

Diskussion um Emil Georg Bührle wieder entfacht


Die Veröffentlichung des »Schwarzbuch Bührle« löste 2015 nicht nur eine öffentliche Debatte aus, sondern veranlasste Stadt und Kanton Zürich in Hinblick auf die Eröffnung des Erweiterungsbaus des Kunsthauses Zürich im Herbst 2021 eine unabhängige Untersuchung zur Geschichte des Waffenhändlers und Kunstsammlers Emil Georg Bührle in Auftrag zu geben. WOZ, Tages-Anzeiger und NZZ berichten nun über »Anregungen« und »Druckversuche«, sprich über Einflussnahme verschiedener Stellen auf dieses Forschungsprojekt.

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»Große Wohnbaukonzerne müssen enteignet werden«

Ernst Hubeli im Interview mit dem Tages-Anzeiger


»Wenn der Wohnungsmarkt die Grundversorgung "Wohnen" nicht garantieren kann, ist er in meinen Augen verfassungswidrig – das ist die Berliner Lektion. Es geht nicht um die Enteignung kleiner Eigentümer, sondern um Konzerne ab 3000 Wohnungen. Angesichts der aktuellen Mietmisere ist es bei Eigentumsfragen ja zu einer Entideolisierung dieses Themas gekommen (...). 75 Prozent der Berliner, die Enteignungen zustimmen, könnnen ja nicht als linksradikal bezeichnet werden.«

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Eine literarische Erfahrung

Der SPIEGEL entdeckt »Die Annonce«


»Einprägsam erzählt Marie-Hélène Lafon von einem Milieu, für das die Sozialreportage reserviert scheint: Menschen, die vor dem Fernseher einschlafen nach einem überlangen Tag im Stall und bei Aushilfsjobs in der Altenpflege oder im Supermarkt, von einer dumpfen Verzweiflung beinahe überwältigt. In diesem Beinahe fangen Annette und Paul ihr neues Leben an. Lafons Geschichte aus der französischen Provinz wurde von Andrea Spingler melodisch und suggestiv übersetzt, und so ist daraus geworden, was ein Roman im glücklichen Falle sein kann: eine literarische Erfahrung.« Elke Schmitter

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Stefan Keller auf SRF 2

Eine historische Reportage mit Blick in die Gegenwart


Felix Schneider bespricht in der Sendung Kontext auf SRF2 Stefan Kellers großangelegte Reportage zu 200 Jahre Geschichte der Arbeit. In »Spuren der Arbeit« werden die Schicksale einzelner Arbeiter*innen beleuchtet, große Figuren werden keine zu finden sein. Warum die gewählte Form der Reportage als provozierend gelesen werden kann und wie die Vergangenheit in die Gegenwart hineinleuchtet bespricht Schneider in seiner präzisen Kritik.

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Sorge dich nicht, bade!

Fabio Andinas »Tage mit Felice« im Spiegel


»Was sollen die Bewohner einer technisierten, komplexen, von Bedrohungen verdüsterten Gegenwartswelt von einem 90-jährigen Sonderling lernen, der seinen Ofen mit getrockneten Kuhfladen heizt und in jedem Kraut am Wegesrand eine Zutat für seine Minestrone entdeckt? Der Tessiner Lebenskünstler Felice maßt sich nicht an, ein Prophet zu sein. Aber er verblüfft und verzaubert die Menschen durch Selbstgenügsamkeit und einen knorrigen Charme.« Wolfgang Höbel, Der Spiegel

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Die nächsten Veranstaltungen

Literaturtage Klosters: »Himmelwärts«

Mittwoch, 30.9.2020, 20:00 – 22:00 Uhr
Hotel Sunstar

Daniela Schwegler liest aus Himmelwärts. Bergführerinnen im Portrait. Mit Foto-Show.

»Bleibende Spuren« - Basrie Sakiri-Murati im Gespräch

Freitag, 2.10.2020, 19:00 – 20:30 Uhr
St. Gallen, Bibliothek Hauptpost

»Bleibende Spuren« basiert auf Sakiris Tagebuch, das sie als politische Aktivistin in Kosovo führte. Es erzählt aber auch von ihrem Leben in der Schweiz. Ein berührender, wohltuend leiser, zuweilen aber auch wütender Bericht von einem Leben zwischen zwei Welten, zwei Kulturen. Die Autorin liest Passagen aus ihrem Buch und spricht mit der Literaturvermittlerin Eva Bachmann über die Hintergründe. Eintritt frei.

»Das Eidechsenkind« in Feldis

Freitag, 9.10.2020, 20:00 – 22:00 Uhr
Kulturtage Feldis

Vincenzo Todisco liest aus seinem Roman Das Eidechsenkind (Nominiert Schweizer Buchpreis 2018) und schildert darin das traurige Schicksal eines Kindes, das in die Schweiz kam und sich verstecken musste. Todisco lebt in Rhäzüns, die Lesung findet im Rahmen der Kulturtage Feldis statt. Voranmeldung erforderlich, Reservation unter 079 583 13 29

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