Neuerscheinungen

Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik (SGA) empfiehlt Zumach

»Zukunft der Uno – Reform oder Blockade?«


»Der Reformbedarf der Uno ist unbestritten. Zumach plädiert insbesondere für eine Wiederaufnahme der 2005 von Generalsekretär Kofi Annan vorgeschlagenen Schritte ('In larger freedom'), aber auch für ein mutiges Vorgehen engagierter Staaten, nämlich von 'Koalitionen williger Multilateralisten statt einer Weltordnung der G2, G8 oder G20'.«

Buchtipp der SGA

Bührle & Kunsthaus Zürich

Zwei Rotpunkt-Bücher fördern die Debatte


Der Einzug der Bührle-Sammlung in das Kunsthaus Zürich sei ein PR-Desaster, schreibt der SonntagsBlick. Und fragt: Wie konnte es so weit kommen? Antworten bringen zwei Bücher. 2015 veröffentlichten die Kunstexperten Guido Magnaguagno und Thomas Buomberger ihre Recherchen zur Herkunft der Bührle-Bilder im »Schwarzbuch Bührle«. Bei 52 Werken könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um Fluchtgut handle. Und diesen Herbst zeichnete der Historiker Erich Keller im »Kontaminierten Museum« nach, wie Forschung instrumentalisiert wurde, um Waffenfabrikant Bührle weißzuwaschen.

Zum Artikel

Sans-Papiers im SRF-Tagesgespräch

Was tun gegen Ausbeutung?


Tanja Polli, Co-Autorin von »Die Unsichtbaren«, äussert sich im Tagesgespräch auf Radio SRF zur Frage, warum so viele Sans-Papiers am Arbeitsplatz ausgebeutet werden: »Diese Menschen müssen Gewalt über sich ergehen lassen, weil sie sich nicht wehren können. Die Angst vor der Polizei ist grösser«.

Hier Tagesgespräch hören

Auszeichnung des Deutschen Literaturfonds

Andrea Spingler erhält den Paul-Celan-Preis 2021


Der Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Andrea Spingler. Sie wird für ihr umfangreiches Gesamtwerk von Übersetzungen aus dem Französischen ausgezeichnet. Besonders würdigt die Jury ihre Arbeit am Roman »Die Annonce« von Marie-Hélène Lafon aus dem Rotpunktverlag. In der Begründung der Jury heisst es dazu, dass Spingler »mit beeindruckendem stilistischen Gespür die schwebende Erzählperspektive und die mit indirekter und erlebter Rede gespickten rhythmischen Satzkaskaden des Romans nachbildet, ohne die eigenwillige Syntax zu glätten«.

Zur Laudatio auf Andrea Spingler

Neue Vormittagslesung bei SRF 2 Kultur

»Das Eidechsenkind« als Hörfassung


SRF 2 Kultur lädt mit Vincenzo Todiscos Roman »Das Eidechsenkind« zur Vormittagslesung ein. Die Schauspielerin Linda Olsansky hat die berührende Geschichte um ein verstecktes Gastarbeiterkind in leicht gekürzter Fassung neu eingelesen. Entstanden sind zehn Teile à 25 Minuten, die vom 4.-15. Oktober jeweils werktags um 11.30 Uhr auf SRF 2 Kultur zu hören sind.

Zur SRF-Lesung

Der Spiegel und Radio SRF zu »Das kontaminierte Museum«

»Ein Buch, das für Aufruhr sorgen dürfte«


Wie fand die durch Krieg, Vertreibung und Holocaust kontaminierte Sammlung des Waffenfabrikanten Bührle Einzug ins Kunsthaus Zürich? Die Recherchen von Erich Keller dürften für Aufruhr sorgen, schreibt »Der Spiegel«. Und für den SRF-Kultur-Talk wirft das Buch die Frage auf, wie sich »die Schweiz und ihre Museen einer historischen Verantwortung stellen im Umgang mit Bildern, die sie ohne das NS-Regime vermutlich nie an die Wände hätten hängen können«.

Zum Kultur-Talk auf SRF

Zürcher Stadtpräsidentin würdigt »Aussersihl bewegt«

Scharfer Blick und viel Sympathie


Anlässlich der Buchvernissage äusserte sich die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch zu »Aussersihl bewegt«: »Die Quartiermonografie von Hannes Lindenmeyer beleuchtet die Geschichte Aussersihls und damit die Geschichte unserer Stadt mit scharfem Blick – und mit viel Sympathie. Das Buch zeigt verschiedenste Seiten der ehemaligen Arbeitervorstadt und des heutigen Kreis 4 anschaulich und spannend auf. Ich danke Hannes Lindenmeyer und dem Rotpunktverlag für dieses wertvolle Buch. In diesen Dank schliesse ich alle ein, die am Buch mitgewirkt haben und es finanziell mittragen.«

Zur vollständigen Rede

Zwangsarbeit für Emil Bührle

Neue Enthüllungen zu einer umstrittenen Sammlung


Bald kommen Bilder der Bührle-Sammlung ins Kunsthaus Zürich. Jetzt zeigen Recherchen des »Beobachters«: Emil Bührle besass eine Spinnerei mit Mädchenheim, in dem Minderjährige zur Arbeit gezwungen wurden. Der Historiker Erich Keller sagt, die Geschichte zeige, wie Bührle geschäftete: »Er bewegte sich gewohnheitsmässig ausserhalb der moralisch-ethischen Normen.« Ende September erscheint das neue Buch von Erich Keller, »Das kontaminierte Museum«, im Rotpunktverlag.

Zum Artikel im »Beobachter«

Auszeichnung des deutschen PEN

Irena Brežná erhält den Hermann Kesten-Preis 2021


Ralf Nestmeyer, Vizepräsident des deutschen PEN-Zentrums, sagt in der Mitteilung zur Preisvergabe: »Mit Irena Brežná ehren wir nicht nur eine Schriftstellerin, deren Werk durch die eigenen Migrationserfahrungen geprägt ist, sondern vor allem eine engagierte Autorin, die sich Zeit ihres Lebens unermüdlich für Gerechtigkeit und Freiheit eingesetzt und den Dissidenten und Verfolgten in Osteuropa eine Stimme gegeben hat. Mit ihren eigenen Texten kämpfte sie beharrlich gegen das Gebot des Schweigens und des Nichthandelns. Literatur als politisches Statement, sprachbewusst und sprachmächtig zugleich.« Bei Rotpunkt erschien 2018 ihr Buch »Wie ich auf die Welt kam. In der Sprache zu Hause«.

Interview mit Irena Brežná auf hr2

Das Politische Buch in der Süddeutschen Zeitung

»Nahe dran am Nahen Osten«


Wolfgang Freund beschreibt «Bilder der Levante» von Michael Jansen als gegenwartsnahe Berichterstattung, in der «zeitgeschichtliche Geschehnissen mit privat-familiären Erlebnissen vor Ort auf eine Art verquickt werden, dass daraus fast schon das Drehbuch für einen cinematographischen Polit-Knüller oder TV-Thriller entstehen könnte.»

Die Rezension in der SZ

Mit Rudolf Bussmann im Museum

»Die Faszination des Unfassbaren«


Gleich zwei Ausstellungen zu Nord- und Südkorea sind aktuell in Bern zu sehen: »Let’s talk about Mountains« im Alpinen Museum und »Grenzgänge« mit Werken aus beiden Staaten im Kunstmuseum Bern. Rudolf Bussmann, der Autor von »Herbst in Nordkorea«, besucht beide gemeinsam mit dem Literaturprofessoren Alfred Schlienger.

Bussmann & Schlienger im Gespräch

26. Juli 2021

Wolfgang Hafner verstorben


Unser Autor, der Wirtschaftshistoriker Wolfgang Hafner, ist am 26. Juli verstorben. Er war ein unermüdlicher Kämpfer für mehr soziale Gerechtigkeit. Nach den beiden Veröffentlichungen »Im Strudel der Finanzmärkte. Pensionskassen in der Schweiz« (2004) und »Dort oben die Freiheit. Streifzüge durch den Solothurner Jura« (2005) steuerte er 2015 dem »Schwarzbuch Bührle« zwei substanzielle Beiträge bei. Darüber hinaus hat er in den letzten Jahren intensive Recherchen über Emil G. Bührles Lizenzeinnahmen aus Zwangsarbeiterlagern in Nazi-Deutschland betrieben. Gleichzeitig hat er sich immer wieder in der Lokalpoitik engagiert. Sein fundiertes Wissen und sein bärbeißiger Humor werden fehlen.

»Der zweite Tod der Rosa Luxemburg« – W. Hafner auf infosperber

SWR2 lesenswert:

»Schwarzer Widerstand«


SWR2 empfiehlt »Schwarzer Widerstand. Sklaverei und Rassismus in Lateinamerika und der Karibik«. Der Radiosender bezeichnet Toni Keppelers Buch als überfällig, da es eine Fülle hervorragend recherchierter Erkenntnisse über die Geschichte der Nachfahren von Sklaven und ihres spezifischen kulturellen Kosmos biete.

Zur vollständigen Radiosendung

Neue Stimmen, alte Bekannte und eine Überraschung

Rotpunkt im Herbst 21


Die neue Vorschau ist da! Die Edition Blau führt ins Abenteuer einer falschen Existenz nach Florenz, in ein tröstliches Pariser Eckcafé und mit Fabio Andina zu Tessiner Horizonten. »Terrafutura« heißt das neue Buch des Slowfood-Gründers Carlo Petrini, der sich mit einem gewissen Franziskus in Rom verabredet. Weitere Themen im Sachbuch: die Macht des Ethnischen auf dem Balkan, die Hafenstadt Tripolis als Spiegel des Nahen Ostens, das Leben der Sans-Papiers in der Schweiz. Und wandernd entdecken wir in dieser Saison die so bekannte wie unbekannte Viamala.

Hier blättern

Hier genau hat er gestanden

»Wandern wie gemalt – Gotthardregion« in der FAZ


»Um herauszufinden, wie ehrlich die Maler waren und wie ihre Motive heute aussehen, erwanderten Ruth Michel Richter und Konrad Richter – nach dem Berner Oberland und Graubünden – wiederum ein Stück der Schweiz, diesmal die Gotthardregion. Gleich auf der ersten von vierzehn Touren erwischen sie einen Künstler beim Tricksen ...«

Besprechung lesen

Die nächsten Veranstaltungen

Alexandre Hmine in Bern

Mittwoch, 8.12.2021, 19:00 – 21:00 Uhr
Haus der Religionen, Europaplatz 1, 3008 Bern

Alexandre Hmine stellt sein preisgekröntes Buch »Milchstraße« im Haus der Religionen, Europaplatz 1, Bern vor.

Simon Deckert liest aus »Siebenmeilenstiefel«

Mittwoch, 8.12.2021, 19:30 – 21:00 Uhr
GZ Hottingen

Simon Deckert ist beim literarischen Club Zürich zu Gast und stellt sein Romandebüt Siebenmeilenstiefel vor. Moderation: Felix Ghezzi. Mehr Infos zum Club hier

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