Wie viel Markt erträgt die Weltwirtschaft?

176 Seiten, 16.8 × 10.7 cm, Broschur
ISBN 978-3-85869-915-2, 1. Auflage

Dieser Titel ist auch als E-Book erhätlich

Erschienen am 28.04.2021

Eine Ökonomie der kurzen Wege

Von der Marktwirtschaft zur Bedarfswirtschaft

EUR 15,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Die Wirtschaft dient der Deckung unserer Bedürfnisse. Wenig davon befriedigt der Markt, vieles die geldlose Bedarfswirtschaft wie seit eh und je auf Gegenseitigkeit. Doch sie gilt als ineffizient, weshalb sie in den letzten hundert Jahren vom Markt zurückgedrängt wurde. Die Ökonomielehre sieht sich heute praktisch ausschließlich als Wissenschaft der Märkte und des ewigen Wachstums. Damit wachsen aber auch Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung, Arbeitslosigkeit und die Kluft zwischen Arm und Reich. Diese Probleme bekommen wir erst in den Griff, wenn wir nicht mehr blind der unsichtbaren Hand des Marktes vertrauen. Dieses Buch positioniert die Bedarfswirtschaft nach heutigen Maßstäben neu und zeigt, wie der überlebensnotwendige Systemwandel von uns vollzogen werden kann. Wenn wir zum Beispiel stärker in Nachbarschaftsmodellen nach einer Ökonomie von Dörfern unseren Alltag organisieren, können wir dabei Geld sparen, Zeit gewinnen und wesentlich ökologischer und sozialer leben.

Fred Frohofer, geboren 1963, lebt in Zürich. Als Vorstandsmitglied des Vereins Neustart Schweiz sowie der Bau- und Wohngenossenschaft NeNa1 setzt sich Fred Frohofer mit dem Nachbarschaftsmodell auseinander. Er arbeitet nach einer technischen Lehre und diversen Weiterbildungen unter anderem als Journalist.

Werner Vontobel, geboren 1946, ist Wirtschaftswissenschaftler und arbeitet als Journalist und Publizist. Er setzt sich mit Grundsatzfragen auseinander und hat schon mehrere Bücher veröffentlicht, die Widersprüche und Irrtümer von Marktökonomie und Neoliberalismus aufdecken und hinterfragen

»Auf leicht und spannend lesbare Weise verknüpft das Buch nicht nur theoretisches Rüstzeug verschiedener ökonomischer Konzepte, sondern auch Ideen zur praktischen Umsetzung, die in einigen "Nachbarschaften" bereits erprobt wurden. - Anregender Diskussionsstoff, um die von den Autoren skizzierte und geforderte "neue Wirtschaftsordnung von unten" aufzubauen.«

Peter Streiff, Contraste