Geschichten auf der Couch – tiefgründig, aber auch warmherzig erzählt Annette Hug in ihrem Roman von fünf Personen, die eine Psychoanalyse wagen.

200 Seiten, 20.4 × 12.5 cm, Gebunden
ISBN 978-3-85869-425-6, 1. Auflage
Erschienen am 01.08.2010

In Zelenys Zimmer

Roman

EUR 26,50 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Ein Sessel, eine Topfpalme, eine Couch – Zelenys Zimmer ist der Ort, wo alle Geschichten zusammenfinden.
Fünf Personen machen hier eine Psychoanalyse und loten ihre eigenen Grenzen aus: Amtsdirektor Blatter kommt seit dreißig Jahren. Zeleny weiß längst alles über ihn, sie ist sein Schutzengel geworden, er braucht sie beinahe nicht mehr, und trotzdem ist es gut, dass sie noch immer da ist. Derweil hat Amalia von Anfang an einen Verdacht: Weiß Zeleny etwas über die Dinge, von denen ich nicht spreche? Was macht sie auf ihrem Sessel hinter mir? Und Denise fragt sich, ob sie Fußball spielen oder pfeifen will, und vielleicht will sie etwas Drittes, doch wie sagt man das einer Psychoanalytikerin? Ist Zeleny überhaupt eine Analytikerin? Wer ist Frau Zeleny eigentlich?
Annette Hug hört fünf Menschen auf der Couch zu, die von Liebe und unerfüllten Wünschen, von ihren Träumen und von Schlaflosigkeit erzählen. Und immer sitzt da die Analytikerin Zeleny, nachsichtig, unnahbar und rätselhaft. Ein eindringlicher Roman, voller Geheimnisse und von feinem Humor.

Annette Hug, geboren 1970, aufgewachsen in der Nähe von Zürich, studierte Geschichte, Musikwissenschaften und Women and Development Studies, danach Dozententätigkeit an der Fachhochschule und Gewerkschaftssekretärin. Regelmäßige Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften.

»So erlebt man lesend Vera Zeleny aus fünf unterschiedlichen Blickwinkeln, und gleichzeitig wird das Thema der Abweichungen von der sogenannten Norm in mehreren Variationen abgewandelt. Dies ergibt ein ebenso fesselndes wie reizvolles Spiel, das sich als Bilderbogen verschiedener Lebensgeschichten aufrollt.«

Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ Neue Zürcher Zeitung

»Annette Hug schreibt eine ruhige, unaufgeregte Prosa und lässt viel Raum für das Ungewisse und Ungelöste.«

Neue Luzerner Zeitung

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