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Stéphane Hessels Plädoyer für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts, die die Rechte des palästinensischen Volkes respektiert.

208 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-85869-588-8, 1. Auflage
Erschienen am 07.05.2014

Palästina – das Versagen Europas

Aus dem Französischen von Ulrike Bokelmann und Barbara Heber-Schärer

EUR 19,90 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Stéphane Hessel hat sich seit jeher für die Verteidigung der Menschenrechte eingesetzt, insbesondere auch für die Sache des palästinensischen Volkes. Dasselbe trifft auf die EU-Parlamentarierin Véronique De Keyser zu, die seit Jahren versucht, die EU-Außenpolitik zu einer substanzielleren, aktiveren und gerechteren Nahostpolitik zu bewegen.
Hessel und De Keyser haben sich zusammengetan, um dieses Buch zu konzipieren. Sie tauchen ein in die jüngste Geschichte des Nahostkonflikts, schildern die Gleichgültigkeit der europäischen Institutionen, die wesentlich dazu beigetragen hat, die Situation Palästinas zu einer veritablen humanitären Tragödie verkommen zu lassen: all die verpassten Gelegenheiten, die widersprüchlichen und heuchlerischen Haltungen, die Verweigerung des Dialogs. Aber das Buch blickt auch in die Zukunft: Was für Lösungen sind denkbar Wie kann dem Völkerrecht zum Durchbruch verholfen werden? Und vor allem: Was könnte und müsste Europa dafür tun?

Véronique De Keyser, Professorin an der Universität Lüttich und Doyenne der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften. Sie ist heute Abgeordnete im Europaparlament und Vizepräsidentin der Fraktion der Sozialisten und Demokraten.

Stéphane Hessel, Sohn des Schriftstellers Franz Hessel, wurde 1917 in Berlin geboren und zog 1924 mit seinen Eltern nach Paris. Mitglied der Résistance, nach Kriegsende Pionier der UNO und der Charta der Menschenrechte. Autor des Weltbestsellers Empört Euch! Im Februar 2013 ist Stéphane Hessel gestorben.

»Mit einem bisher unbekannten Zugang zeigt uns dieses fundiert recherchierte, gut geschriebene und übersetzte Buch, dass die Wirklichkeit in Palästina – ab er auch anderen Ländern – nur noch mit ›absurd‹ und mit der Figur des Sisyphos der griechischen Mythologie oder dem ›lachenden Sisyphos‹ von Albert Camus umschrieben werden kann.«

Hanspeter Stalder, Nahostfrieden

»De Keysers Sprache ist knapp und konzentriert, zugleich anschaulich und bildkräftig (übrigens hervorragend übersetzt). Sie schafft es nicht nur, in wenigen Sätzen unendlich verwickelte Sachverhalte wie das EU-Assoziierungsverhalten verständlich zu machen, sie findet auch überaus treffende Formulierungen zur Charakterisierung der EU-Politik.«

Peter Blastenrein, titel.kulturmagazin