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»Wir Städter meinen, die Bergler zu kennen, nur weil wir dort in den Ferien waren. In Wirklichkeit wissen wir nichts von ihnen. Umso größer ist dann unser Erstaunen, wenn wir Fotos, wie bei dieser Arbeit, vorgelegt bekommen, auf denen die vermeintlich vertrauten Gegenden und ihre Bewohner in einem völlig anderen Licht erscheinen.« Fredi M. Murer

96 Seiten, 21.0 × 26.0 cm, Gebunden
ISBN 978-3-85869-622-9, 1. Auflage

Mit Texten von Robert Kruker, Fredi M. Murer und David Signer

Erschienen am 15.09.2014

Alp

Porträt einer verborgenen Welt

Fotos von Vanessa Püntener

EUR 35,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Rau und bodenständig, zupackend und nachdenklich, so vermittelt Vanessa Püntener dem Betrachter die Alp und die Menschen, die sich diesem Leben verschrieben haben. Da ist ein Berg, wolkenverhangen, und doch hier und da von sattem Grün gesprenkelt, überall da, wo die Sonne es schafft, sich ihren Weg zu bahnen. Da ist ein Schuppen, geduckt an einen Felsen zum Schutz vor Wind und Wetter. Ein einfach gedeckter Tisch, ein alter Fernseher, draußen die Gummistiefel.
Vanessa Pünteners Fotografien sind so unaufgeregt wie ihr Sujet, und wie von den Menschen, die sie porträtiert, so scheint auch von ihren Bildern ein tiefes inneres Leuchten auszugehen. In ihnen erfahren wir das Leben auf der Alp als eine Welt mit einem eigenen Rhythmus, voller Gelassenheit, aber auch geprägt von harter Arbeit und Unwägbarkeiten.

Vanessa Püntener, geboren 1973 in Basel, lebt als freischaffende Fotografin in Winterthur. Sie arbeitet in den Bereichen Porträt, Still Life, Interiors und Food. Zahlreiche Auftragsarbeiten, Ausstellungen im In- und Ausland sowie Publikationen. Für den Fotoband Alp. Porträt einer verborgenen Welt wurde sie unter anderem mit dem Suisse Photo Award, EWZ-Selection, 1. Preis Fine Arts, ausgezeichnet.

»Schwer zu sagen, woher die Selbstverständlichkeit kommt, diese unerschütterliche Würde, mit der der junge Thomas Zurfluh so direkt in die Linse blickt. Vielleicht sieht einen aus Gesichtern wie diesem ja das Vertrauen zwischen der Fotografin und den Porträtierten an. Vielleicht ist es die Langsamkeit der analogen Kamera, die sie zur Ruhe bringt. Vielleicht aber auch der Kosmos, in dem sie leben – die elementare Nähe zur Natur, das geerdete Dasein mit den Tieren, die Kraft des Glaubens an die Arbeit, die sie hier oben machen. Solche Dinge kann man sich plötzlich denken, und dass man sich dabei nicht kitschig vorkommt – das ist das Verdienst dieser Fotografin und ihrer Bilder von diesem fernen Stern.«

Daniel Di Falco, Tages-Anzeiger

»Püntener zeigt dem Betrachter keine bärtigen Almöhis vor verwitterten Holzhütten, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, denen die Anstrengung und der Komfortverzicht der Senner-Arbeit deutlich anzusehen sind. Viele Porträts in den Hütten könnten auf den ersten Blick auch in Moldawien aufgenommen worden sein und nicht in der eigentlich reichen Schweiz. Und genau das macht sie interessant.«

Hans Gasser, Süddeutsche Zeitung