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Hier kommt – nach dem erfolgreichen Erstling lang erwartet – der neue Roman von Ursula Fricker!

190 Seiten, 20.4 × 12.5 cm, In Leinen gebunden
ISBN 978-3-85869-400-3, 1. Auflage
Erschienen am 01.01.2009

Das letzte Bild

Roman


EUR 19,90 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Floyd, Fotograf, hat sich kurz nach der Wende von England nach Deutschland aus dem Staub gemacht und lebt in einem Haus im Wald im tiefen Brandenburg, weit weg von allem. Da erreicht ihn eines Tages ein Brief aus London: Seine 15-jährige Tochter Josephine will ihn nach Jahren des Schweigens über die Weihnachtstage besuchen. Die mit Spannung erwartete Wiederbegegnung gestaltet sich nicht eben einfach. Was soll er nur anfangen mit diesem Mädchen, das da den lieben langen Tag bei ihm vor dem Fernseher herumhängt und für gar nichts zu begeistern ist? Dass auch sie sich Weihnachten mit ihrem Vater anders vorgestellt hat, als in einem gottverlassenen Wald, am Ufer des gefrierenden Sees, ein Picknick zu veranstalten, wird spätestens dann klar, als Josephine plötzlich abhaut. Eine verzweifelte Suche nimmt ihren Lauf, und als Emma, die Exfrau, in ihrem Hippiegewand unvermittelt vor ihm steht, wird Floyd mit dem misslungenen Versuch eines Familienlebens konfrontiert.
Ursula Fricker entfaltet in diesem klug konstruierten und atmosphärisch dichten Roman Stück für Stück die Geschichte eines künstlerisch erfolgreichen, aber dennoch gescheiterten Lebens. Mit der ihr eigenen eindringlichen Lakonie erzählt sie von einer verloren gegangenen Liebe, von der unaufhörlichen Suche nach dem richtigen Licht und von dem letzten Bild des Fotografen, das vielleicht für immer sein Geheimnis bleiben wird.

Ursula Fricker, geboren 1965 in Schaffhausen, lebt als freie Autorin in der Nähe von Berlin. Ihr vielbeachtetes Debüt Fliehende Wasser wurde 2004 mit dem Einzelwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung und mit dem Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet. Verschiedene Anthologiebeiträge und Reportagen, u.a. für die SZ am Wochenende und der Freitag. Ihr Roman Außer sich war 2012 für den Schweizer Buchpreis nominiert.