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Das Buch zeigt, was Entwicklungszusammenarbeit erreichen kann, wo ihre Grenzen liegen, wieso die UNO-Millenniums-Entwicklungsziele nützlich sind und warum man mehr tun muss.

208 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Broschur
ISBN 978-3-85869-364-8, 1. Auflage

Book on Demand

Erschienen am 01.01.2008

Der Streit um die Entwicklungshilfe

Mehr tun – aber das Richtige!


EUR 15,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Die Budgets für Entwicklungshilfe haben sich weltweit seit 2001 von 50 auf 100 Milliarden Dollar pro Jahr verdoppelt, Tendenz steigend. Das hat zwei Gründe: Die anhaltende Marginalisierung der ärmsten Länder, vor allem in Afrika, und der Terroranschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001.
Seither stoßen in der Entwicklungszusammenarbeit zwei Tendenzen aufeinander. Die einen wollen Entwicklungsgelder als strategisches Mittel im »Krieg gegen den Terrorismus« und zur Sicherung von Rohstoffen einsetzen. Die andern wollen die Hilfe auf die ärmeren Länder konzentrieren und in soziale Bereiche sowie Umweltverbesserungen investieren. Sie stützen sich dabei auf die Millenniums-Entwicklungsziele, auf welche sich die UNO-Mitglieder im Jahr 2000 verpflichtet haben.
Einflussreiche Stimmen stellen die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit immer wieder grundsätzlich in Frage. Dabei argumentiert die Fundamentalkritik der Entwicklungshilfe am eigentlichen Skandal, der außenpolitischen Zweckentfremdung von Hilfsgeldern, vorbei.
Die Herausgeberin Alliance Sud ist die entwicklungspolitische Arbeitsgemeinschaft der sechs großen Schweizer Hilfswerke Swissaid, Fastenopfer, Brot für alle, Helvetas, Caritas und Heks mit Sitz in Bern. Sie setzt sich für die Anliegen der Entwicklungsländer ein und versucht die Politik der Schweiz entsprechend zu beeinflussen. www.alliancesud.ch.

Peter Niggli, geboren 1950, lebt in Zürich. Von 1998 bis 2015 war er Geschäftsleiter von Alliance Sud, der entwicklungspolitischen Arbeitsgemeinschaft der sechs großen Schweizer Hilfswerke Swissaid, Fastenopfer, Brot für alle, Helvetas, Caritas und Heks mit Sitz in Bern.

»In einer Zeit der Verwirrungen um die Entwicklungshilfe, die nicht nur in der Schweiz um sich greifen und von handfesten Interessen geschürt werden, ist Peter Nigglis Buch dringend notwendig.«

Urs A. Jaeggi, Welt-Sichten

»Wer bei Niggli ein naives Plädoyer für die Erhöhung der Hilfsgelder sucht, wird enttäuscht. Eine Stärke des Autors liegt darin, dass er die Entwicklungshilfe immer in den Kontext der politischen Realität setzt und ihre Grenzen klar aufzeigt.«

Matthias Benz, NZZ

»Eine ausgezeichnete Grundlage für eine breite Auseinandersetzung über Sinn und Unsinn in der Entwicklungspolitik.«

Nora Holzmann, Südwind

»Wichtig ist Nigglis Buch, weil er den Fundamentalkritikern der Entwicklungshilfe mit offenem Visier entgegentritt und ihren Einwänden nicht ausweicht. Und weil er es sich leistet, auch die Überzeugten etwas in ihrer Ruhe zu stören. So gesehen ist Der Streit um die Entwicklungshilfe – etwa vor den diesjährigen Entscheiden des Parlaments über die Zukunft der schweizerischen Südhilfe – eine „unausweichliche“ Lektüre.«

Marc Lettau, Der Bund

»Um es gleich vorweg zu sagen: Dieses Buch lohnt sich!«

Armin Massing, Inkota-Brief