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Ein Porträt der Frau an der Seite von Karl Marx: Baronesse, sozialistische Vorkämpferin, Mutter, begnadete Briefschreiberin.

248 Seiten, 19.0 × 12.0 cm, Broschur
ISBN 978-3-85869-459-1, 1. Auflage

Book on Demand

Erschienen am 10.09.2011

Jenny Marx – die rote Baronesse


EUR 18,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Wo immer sie auftritt, ist sie von Verehrern umschwärmt. Die junge Baronesse Jenny von Westphalen gilt als »das schönste Mädchen von Trier«, als Ballkönigin, charmant, witzig, intelligent. In ihrem Elternhaus wurde ihr eine umfassende Bildung zuteil. Ihre Wahl fiel schließlich auf einen Bürgersohn jüdischer Herkunft: Karl Marx. Dass er ihr fürs Erste kein standesgemäßes Leben würde bieten können, ist Jenny klar. Was sie dann erlebt, übertrifft wohl selbst ihre schlimmsten Befürchtungen: lebenslanges Exil, materielle Not, Krankheiten, politische Enttäuschungen. Mehrere ihrer Kinder und Enkelkinder sterben früh, was weder Jenny noch Karl je verwinden können. Doch unterkriegen lässt sich Jenny Marx nicht. Immer wieder gelingt es ihr, sich von den Schlägen zu erholen. In der sozialistischen Bewegung ihrer Zeit spielt sie eine aktive Rolle. Und ohne Jenny hätte Karl Marx niemals der sein können, der er war, lautet das Urteil ihrer jüngsten Tochter Eleanor.
Über ihr Leben hat sich Jenny Marx (1814–1881) immer wieder in Briefen an vertraute Menschen ausgesprochen. Diese Texte zählen zum Schönsten, was die Briefliteratur des 19. Jahrhunderts zu bieten hat. Aus ihnen formt sich das Bild einer der außergewöhnlichsten Frauengestalten ihrer Zeit.

Ulrich Teusch, geboren 1958, Dr. phil. habil., ist freier Publizist und lebt in Kassel. Er arbeitet für verschiedene Rundfunkanstalten, Tageszeitungen und Zeitschriften zu kulturellen, politischen und zeithistorischen Themen, unter anderen für den Südwestrundfunk, den Hessischen Rundfunk, die Süddeutsche Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung. 2013 wurde Teusch mit dem Roman-Herzog-Medienpreis ausgezeichnet.

»Im Zeitalter des E-Books gibt es noch Überraschungen, wie dieses in Leinen gebundene, bebilderte, schön gesetzte und berührende kleine Juwel von Ulrich Teusch über Jenny Marx, einem sonst der Aktualität verpflichteten Autor.«

Elfriede Müller, CULTURMAG

»Ulrich Teusch erzählt ohne zu heroisieren, verschweigt nicht die Unstimmigkeiten und Brüche, die der Biograf oft bloss registrieren kann. Ihm geht es auch darum, ein stimmiges Bild der Beziehung zwischen Karl und Jenny Marx zu zeichnen.«

Tania Martini, taz

»Ulrich Teusch, Professor in Kassel und Globalisierungskritiker, hat das Leben dieser einzigartigen Frau nicht nur gründlich recherchiert und aus den Quellen lebendig werden lassen, er hat es mit Sympathie und psychologischem Sachverstand durchdacht und dadurch für heute erlebbar gemacht.«

Martin Hundt, neues deutschland

»Ein lesenswertes und sehr schön ediertes Buch dieser faszinierenden Frauengestalt«

Ulrike Schneiberg, hr2 Kulturgespräch