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Deutschsprachige Autorinnen und Autoren haben über den Spanischen Bürgerkrieg geschrieben: eine einzige große, vielstimmige Erzählung.

400 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, gebunden
ISBN 978-3-85869-686-1, 1. Auflage
Erschienen am 12.02.2016

So weit uns Spaniens Hoffnung trug

Erzählungen und Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg


EUR 25,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Im Sommer sind es achtzig Jahre her, dass spanische Militärs unter General Franco ihren Aufstand gegen die Republik begannen und damit den Spanischen Bürgerkrieg vom Zaun brachen. Aus diesem Anlass ist die vorliegende Anthologie entstanden. Der Herausgeber Erich Hackl schreibt dazu: »In ein paar Jahren wird niemand mehr da sein, der mit den Ereignissen eigene Erfahrungen verbindet; und wer den ersten langen, erbitterten und am meisten erregenden Abwehrkampf gegen den Faschismus, unter scheinbar völlig veränderten politischen Verhältnissen nach- und miterleben will, wird auf die unter dem Eindruck des Geschehens entstandene Literatur angewiesen sein. Sie gibt, genauer als ein Geschichtswerk, Auskunft über das, was die Menschen damals erhofft, was sie gewonnen und verloren haben, was möglich gewesen wäre.«
Der Band versammelt 46 Texte, Erzählungen und Berichte, von deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Sie sind chronologisch angeordnet und veranschaulichen den Spanischen Bürgerkrieg vom Anfang bis zum bitteren Ende in einer einzigen großen, vielstimmigen Erzählung. Und in all seinen Facetten: Sie illustrieren die Hoffnung, die Schrecken des Krieges, die Entschlossenheit des Widerstandes gegen den Faschismus, die Solidarität, den Verrat des demokratischen Europa an der spanischen Republik, die Kämpfe innerhalb der Volksfront und vieles mehr.

Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr (Oberösterreich), lebt als freier Schriftsteller in Wien und Madrid. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Spanischen Bürgerkrieg – u. a. in den Erzählungen Entwurf einer Liebe auf den ersten Blick (1999) und Die Hochzeit von Auschwitz (2002) – und hat gemeinsam mit Hans Landauer das Lexikon der österreichischen Spanienkämpfer (2008) herausgegeben. Hackl ist Autor der sehr bekannten Dokumentarerzählung Abschied von Sidonie (1989).

»Hackl beschränkt sich auf deutschsprachige Texte und sucht möglichst authentische Berichte aus, geschrieben von AugenzeugInnen. So ist man beim Lesen dieses spannenden Buchs ganz nah am Geschehen, vom Aufbruch des Schweizer Automechanikers Hans Hutter nach Barcelona bis zur traurigen Flucht des Arztes Theodor Balk, der sich nach der Niederlage über die Pyrenäen nach Frankreich rettete, wo er sogleich interniert wurde.«

Eva Pfister, WOZ

»So weit uns Spaniens Hoffnung trug ist nicht nur für zeitgeschichtlich Interessierte lesenswert. Angesichts der zahlreichen Bürgerkriege der jüngsten Zeit, sei es in der Ukraine oder in Libyen, im Jemen oder in Syrien, lohnt sich die Lektüre des von Erich Hackl herausgegebenen Sammelbandes ganz besonders, denn die Leiden der Zivilbevölkerung und die Kriegsfolgen haben sich kaum verändert.«

Eva Karnofsky, SWR2

»Beim Lesen der Erzählungen stellt sich die Nähe zu den jeweiligen Protagonisten und ihren MitstreiterInnen her. [...] Deshalb ist es gut und wichtig, dass es diese Anthologie gibt, ganz abgesehen von den literarischen Qualitäten der ausgesuchten Erzählungen.«

Christiane Barbaraß, informationen

»Die Informationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln fügen sich kaleidoskopartig aneinander, ergänzen sich zu einem Eindruck des Geschehens, das dem durchschnittlichen Europäer kaum geläufig ist.«

Stefan May, Die Presse