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Eine umfassende und höchst alarmierende Bestandesaufnahme zur Lage der Dienstleistenden in der Schweiz.

180 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-85869-508-6, 1. Auflage

Dieser Titel ist auch als E-Book erhältlich

Erschienen am 15.10.2012

Verkannte Arbeit

Dienstleistungsangestellte in der Schweiz


Nicht mehr lieferbar

Sechzig Prozent der Beschäftigten in der Schweiz arbeiten im privaten Dienstleistungssektor. In der öffentlichen Wahrnehmung werden sie dem Mittelstand zugerechnet. Doch diese Vorstellung eines sozialen Aufstiegs ist für die Mehrheit eine Illusion, wie Vania Alleva, Andreas Rieger und Pascal Pfister mit empirischem Material belegen. Löhne und Arbeitsbedingungen im privaten Dienstleistungsbereich sind oft schlechter als in Gewerbe und Industrie.
Im öffentlichen Bewusstsein präsent sind vor allem Banker und Informatiker, kaum aber Verkäuferinnen, Chauffeure, Pflegerinnen oder Kellner. Sie sind stille Schaffer. Ohne sie kämen die Arbeiter nicht in die Fabriken und die Waren nicht zu den Konsumenten. Ohne sie gäbe es in den Gaststätten kein Essen, und Kranke würden nicht versorgt.
Zu lange wurden diese Privatangestellten von den Schweizer Gewerkschaften ignoriert. Die Unia versucht, diese gewerkschaftliche Wüste zu begrünen. Die Autorin und die beiden Autoren geben in diesem Buch einen Überblick über eine Vielzahl von Aktionen, in denen Dienstleistende gemeinsam den Kampf aufgenommen haben.

Vania Alleva, geboren 1969, ist Präsidentin der Gewerkschaft Unia und Leiterin des Sektors Dienstleistungsbranchen. Zuvor arbeitete sie als Journalistin, Lehrerin und Migrationsfachfrau.

Pascal Pfister, geboren 1976, Studium phil. I, arbeitet als Gewerkschaftssekretär im Dienstleistungsbereich.

Andreas Rieger, geboren 1952, arbeitete im Gesundheits- und Sozialwesen und als Gewerkschaftssekretär. Von 2007 bis 2012 war er Co-Präsident der Gewerkschaft Unia.

»Verkannte Arbeit ist ein wichtiges Buch, weil es jenen Menschen ein Gesicht gibt, ohne deren Arbeit die Schweiz nicht funktionieren würde; es ist ein erhellendes Buch, weil es verschleierte soziale Verhältnisse sichtbar macht; und es ist ein praktisches Buch, weil es gute Argumente liefert für die politische Auseinandersetzung, zum Beispiel für einen anständigen MIndestlohn.«

Andreas Fagetti, WOZ