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Verantwortung für die Zukunft übernehmen

250 Seiten, 19.0 × 12.0 cm, Broschur
ISBN 978-3-85869-820-9, 1. Auflage

Dieser Titel ist auch als E-Book erhältlich

Wohin mit dem Atommüll?

Das nukleare Abenteuer und seine Folgen
Ein Tatsachenbericht


EUR 22,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Erscheint am 01.03.2019

Noch bis in die 1970er-Jahre schien die Frage, wohin mit dem Atommüll, ein zweitrangiges Problem. Die Kernenergie boomte – auch dank einer gut vernetzten Lobby, die im Hintergrund die Fäden zog. Umweltbewegung, Bürgerinitiativen und die beunruhigenden Bilder von Zwischenlagern, in denen Fässer vor sich hin rosten, haben das verändert.
Marcos Buser kennt den Prozess der Endlagersuche aus dem Inneren. Er war vier Jahre lang Mitglied der Kommission für nukleare Sicherheit in der Schweiz – bis er aus Protest zurücktrat. Seine Kritik: Die Leitplanken bei der Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle sind entlang der Interessen der Atomwirtschaft abgesteckt. Die Politik trabt hinterher. Aber kann und darf die Industrie eine Verantwortung übernehmen, die sich über Jahrtausende erstreckt? Marcos Buser sagt klar: Nein.
Dieses Buch beleuchtet die Geschichte der Atomenergie international und in der Schweiz: das große, utopische Versprechen und das böse Erwachen angesichts des ungelösten Entsorgungsproblems. Aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung schöpfend, schildert Marcos Buser die Mechanismen der Atompolitik, die Einflussnahme der Industrie – und den Umgang mit Kritik und Warnungen. Nicht zuletzt plädiert er für eine neue Debattenkultur – eine, die Risiken offen ins Gesicht schaut, anstatt sie unter den Teppich zu ­kehren.

Marcos Buser, geboren 1949, Geologe und Sozialwissenschaftler, ist seit über 40 Jahren auf dem Gebiet der Kernenergie und der Entsorgung chemotoxischer Sonderabfälle tätig. Er betreut große Abfallprojekte in der Schweiz wie auch in den Nachbarländern und arbeitet eng mit Universitäten, internationalen Institutionen, Regierungsbehörden und privaten Ingenieurbüros zusammen. Er war u. a. Mitglied der EKRA-Expertenkommission für das Schweizer Endlagerkonzept (1999–2002) und der Eidgenössischen Kommission für nukleare Sicherheit (2008–2012).