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»Ein kluges, witziges Buch, das zu clever ist für simple Schlussfolgerungen.« Laurie Penny

Wir waren doch mal feministinnen
304 Seiten, 20.4 × 13.5 cm, Broschur
ISBN 978-3-85869-726-4, 1. Auflage
Erschienen am 25.02.2017

Wir waren doch mal Feministinnen

Vom Riot Grrrl zum Covergirl – Der Ausverkauf einer politischen Bewegung

Aus dem Englischen von Anne Emmert und Katrin Harlaß

CHF 27,00
Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Feminismus ist hip. Beyoncé und Emma Watson bekennen sich zum »F-Wort«, Taylor Swift sowieso. Eine ganze Marketingindustrie schreibt sich »Empowerment« auf die Fahnen, um damit so gut wie jedes Produkt, von Unterwäsche bis Frühstücksflocken, an die Frau zu bringen. Was als politische Bewegung für soziale Gerechtigkeit begonnen hat, scheint heute kaum noch mehr als ein Shoppingtipp in einem großen, bunten Markt zu sein, der uns Lösungen für Probleme und Problemzonen verkauft, die erst das System zu solchen macht. Der Feminismus als Marke setzt individuelle Selbstverwirklichung über kollektive Solidarität.
Andi Zeisler, Gründerin und Herausgeberin des Bitch Magazine, nimmt in ihrem höchst unterhaltsamen Buch eine schillernde Reihe von Beispielen aus Popkultur, Medien und Werbung unter die Lupe und zeigt, wie der Feminismus vereinnahmt und verwässert wurde. »Ermächtigung« ist in aller Munde, auf der anderen Seite hat die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gezeigt, dass Sexismus auf erschreckende Art salonfähig ist.
Unerschrocken und mit beißendem Witz erzählt dieses Buch, wie wir es dazu haben kommen lassen, und es erinnert uns daran, dass mit Feminismus eigentlich einmal etwas anderes gemeint war.

Andi zeisler

Andi Zeisler ist Autorin, Publizistin und Kritikerin mit Schwerpunkt Feminismus und Popkultur. Sie ist Mitbegründerin von Bitch Media, einem feministischen Non-Profit-Medienprojekt, zu dessen Publikationen das Magazin Bitch gehört. Andi Zeisler lebt in Portland im US-Bundesstaat Oregon.

»Es ist sehr erfrischend, ehrliche Gedanken von einer Frau zu lesen, die den Pop-Feminismus einst mitbegründet und vorangetrieben hat – und jetzt deutlich sagt, dass wir woanders kämpfen müssen, wenn wir etwas erreichen wollen.«

Nina Scholz, die tageszeitung

»Andi Zeislers Buch ist das Gegenteil von humorlos und verbittert. Die 44-Jährige ist der Popkultur sehr zugeneigt. Ihr Buch ist eine Art wohlwollende Abrechnung mit der Kommerzialisierung des Feminismus.«

Marina Bolzli, Berner Zeitung

»In diesem wichtigen informativen Buch, das Grundlagen und Formen mehrerer Jahrzehnte Feminismus in Erinnerung ruft, geht Zeisler aufschlussreich und nuanciert der Frage nach, ›was aus einer sozialen, politischen und nach wie vor radikalen Bewegung wird, wenn sie durch Popkultur und Medien […] gefiltert wird‹.«

Silvio Saxer, ensuite. Zeitschrift zu Kunst & Kultur