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Eine scharfsinnige Analyse über das Versagen der aktuellen Klimapolitik – mit einem ganz konkreten Lösungsvorschlag.

Null ol null gas null kohle
200 Seiten, 19.0 × 12.0 cm, Broschur
ISBN 978-3-85869-776-9, 1. Auflage

Null Öl. Null Gas. Null Kohle.

Wie Klimapolitik funktioniert. Ein Vorschlag


EUR 19,90 Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Erscheint am 05.05.2018

Klimapolitik scheitert nicht etwa daran, dass sie zu kompliziert wäre. Im Gegenteil. Sie wäre im Kern so einfach, wenn man es sich denn eingestünde: Wärmer wird es vor allem deshalb, weil die Menschheit Öl, Kohle und Gas verbrennt. Deshalb kann Klimapolitik nur funktionieren, wenn sie darauf hinwirkt, die fossilen Energieträger vom Markt zu verbannen. Der CO2-Ausstoß muss nicht einfach sinken. Er muss runter auf »netto null«.
Im Grunde haben dies die Regierungen der Welt mit dem Klimaabkommen von Paris anerkannt. Und dennoch unternehmen Politik, Wirtschaft und auch die Wirtschaftswissenschaften alles, um das Einfache zu verkomplizieren – oder vielmehr: um nicht einsehen zu müssen, dass die Zeit der superbilligen, überreichlich vorhandenen Energie vorbei ist.
Marcel Hänggi hat diese Diagnose bereits 2008 in seinem Buch Wir Schwätzer im Treibhaus. Warum die Klimapolitik versagt gestellt. Zehn Jahre später zeigt er nun auf, wie Klimapolitik gelingen kann. Dabei setzt er an der Quelle an, das heißt beim Angebot. Denn was nicht angeboten wird, kann auch nicht verbraucht – beziehungsweise verbrannt – werden.

Marcel Hänggi, geboren 1969, ist Umweltjournalist und Buchautor in Zürich. Er wurde mit dem Zürcher Journalistenpreis und dem Conrad- Matschoß-Preis für Technikgeschichte ausgezeichnet. 2013 wählte ihn die Zeitschrift Schweizer Journalist zum Wissenschaftsjournalisten des Jahres.

»Wer noch einmal auffrischen möchte, worum es beim Klimawandel wirklich geht, sollte Hänggis Buch lesen, das pointiert zur Sache geht und nie geschwätzig wird. Es ist mit das Beste, was von deutschsprachigen Autoren zum Thema verfasst wurde.«

Nils Boeing, ZEIT Wissen, über *Wir Schwätzer im Treibhaus*