Marie-Hélène Lafon

Marie-Hélène Lafon, 1962 geboren, lebt heute in Paris. Die meisten ihrer rund fünfzehn Bücher, die in mehrere Sprachen übersetzt vorliegen, spielen im Cantal des Zentralmassivs, in der abgeschiedenen, von Landwirtschaft geprägten Bergwelt, wo Lafon aufgewachsen ist. Sie gehört zu den interessantesten literarischen Stimmen im gegenwärtigen Frankreich. 2016 erhielt sie den Prix Goncourt de la nouvelle. Die Annonce, 2020 beim Rotpunktverlag erschienen, wurde mit dem Prix Pages des libraires ausgezeichnet und von Arte verfilmt. Für Geschichte des Sohnes bekam Lafon 2020 den Prix Renaudot.

Bücher von Marie-Hélène Lafon

Nächste Veranstaltungen mit Marie-Hélène Lafon

Zürich liest: „Geschichte des Sohnes" – Lesung von Marie-Hélène Lafon

Mittwoch, 26.10.2022, 19:30 – 21:00 Uhr
Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich

Die französische Autorin Marie-Hélène Lafon erzählt in zwölf Kapiteln die Ge- schichte einer Familie – über drei Generationen und hundert Jahre, 1908 bis 2008. Die Familie birgt ein Geheimnis: das Geheimnis um Andrés Vater. Mit Marie-Hélène Lafon spricht Ursula Bähler. Deutsche Stimme: Wandy Wylowa. Gespräch auf Französisch mit zusammenfassender Übersetzung.

Eintritt: CHF 20.00 (15.00, Personen in Ausbildung, IV-Bezüger:innen, Kulturlegi). Ticketverkauf (ab September) über Ticketino.