Warenkorb

Warenkorb Leer

Verwende Sie das Symbol bei einem Buch, um dem Warenkorb Artikel hinzuzufügen.

Subtotal
EUR 0,00
Zur Kasse

»Ist mein Traum mein Traum? Oder träume ich nur den eines anderen nach?«

180 Seiten, 12.5 × 20.4 cm, Gebunden
ISBN 978-3-85869-554-3, 1. Auflage

Dieser Titel ist auch als E-Book erhältlich

Erschienen am 15.08.2013

Feuer ist eine seltsame Sache

Erzählungen


EUR 28,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

»Feuer ist eine seltsame Sache« – so lautet die Botschaft, die ein Mann auf dem Küchentisch einer Frau hinterlässt. Und weil es nicht irgendeine Frau, sondern die Freundin seiner Frau ist, wird das Knistern bald gefährlich.
Ein Mann, der ein schöner Mann war, wird notfallmäßig ins Spital eingeliefert und die Nachtschwester sieht sich schlagartig mit ihrer uneingestandenen Vergangenheit konfrontiert. Da sind zwei Frauen im Altersheim gelandet und haben vergessen, dass sie Mutter und Tochter sind.
Lisa Elsässers Erzählungen sind aus dem meist schiefen Leben gegriffen. Ob in einer Bauernstube im Schächental oder am Schreibtisch im Unterland, ob auf dem Friedhof oder in Italien, überall lauern Gespenster. Und die brechen die Erinnerung auf, holen das Unsagbare ans Licht. In dieser hell leuchtenden, schnörkellosen und eigenwilligen Prosa kristallisieren sich die großen Themen der Literatur heraus: Liebe und Tod.

Lisa Elsässer, geboren 1951 im Kanton Uri, schreibt Lyrik und Prosa. Diverse Ausbildungen, u. a. als Bibliothekarin und Buchhändlerin. Von 2005 bis 2008 studierte sie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig; heute lebt sie in Walenstadt. Sie wurde für ihr literarisches Schaffen mehrfach ausgezeichnet: 2014 Stipendiatin der Pro Helvetia am Deutschen Haus in New York; 2015 Stipendium der Landis & Gyr Stiftung für einen Aufenthalt in Berlin.

»Die Erzählungen aus dem Band Feuer ist eine seltsame Sache sind nah an den Menschen, besonders an den Kindern und an den Alten, nah am Leben mit seinen Verstrickungen und nah am Sterben. Sie geben Verdrängtem Schattengestalt, geben Menschen, die nicht gelernt haben »zu sagen des Herzens Meinung« (Hölderlin) blitzhaft Aufschluss über sich.«

Andreas Nentwich, Sonntag/Doppelpunkt

»Ob familiäre Beziehungen, Kindheit, Krankheit oder Tod: Elsässer erweist sich in den fünfzehn Erzählungen einmal mehr als Spezialistin für die Brüche, die jeden Moment unsere scheinbar unumstößlichen Lebensgewissheiten über den Haufen werfen können.«

Peter Surber, Saiten

»Es ist der Mut zur Auslassung, der Lisa Elsässers Texte auszeichnet.«

Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ Neue Zürcher Zeitung