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Am Jurasüdfuß, in seiner zweiten Heimat, ist Franco Supino auf spannenden Stoff gestoßen: In seinem fünften Roman ist der »letzte Schweizer Dichter« zu erkennen, wie der heute vergessene Cäsar von Arx sich selbst nannte.

240 Seiten, 20.4 × 12.5 cm, Gebunden
ISBN 978-3-85869-376-1, 1. Auflage
Erschienen am 01.01.2008

Das andere Leben

Roman


EUR 25,50 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Seine letzten Lebenstage verbringt der Dramatiker zwischen Studierzimmer und Spital – die Ehefrau liegt im Sterben. Weil die Tochter sich weigert, wegzufahren, erhält sie eine wichtige Rolle in seiner letzten Inszenierung. In der minuziösen Inszenierung seines eigenen Abgangs...
Der Roman spielt irgendwo in der Schweiz der Nachkriegsjahre. Einst international bekannt, sind dem Dramatiker – in dem der Schriftsteller Cäsar von Arx (1895–1949) erkennbar ist – der Zweite Weltkrieg und die Geistige Landesverteidigung zum Verhängnis geworden. Seine Stücke werden außerhalb der Schweiz nicht mehr aufgeführt. Er lebt mehr schlecht als recht von Aufträgen für Festspiele, mit denen er sich seinen Ruf als unabhängiger Künstler ruiniert. Stattdessen soll nun die Tochter ihren Weg als Künstlerin finden; die begabte Malerin wird in Paris an der Kunstakademie angemeldet. Die schwere Erkrankung der geliebten Frau, ihr drohender Tod, wird für den Dramatiker schließlich unverhofft zur Erlösung, zur Schlussszene seines eigenen Lebens.
Es geht in diesem Roman exemplarisch um ein letztlich gescheitertes Künstlerleben, aber auch um die symbiotische Liebe zweier Menschen und um eine außergewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung. Franco Supinos fünftes Buch vermittelt die Stimmung in der Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg, und es ist eine Huldigung an all jene Menschen, die ihr Leben ganz der Kunst widmen.

Franco Supino, geboren 1965 in Solothurn, wuchs als Kind italienischer Eltern zweisprachig auf. Studium der Germanistik und Romanistik in Zürich und Florenz. Heute lebt er in Solothurn und unterrichtet an der Pädagogischen Fachhochschule. Franco Supino erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Preis für Literatur des Kantons Solothurn 2001.