Neuerscheinungen

»Echo der Zeit« mit Cyrill Stieger

Von Gräben und Brücken


Der ehemalige NZZ-Korrespondent Cyrill Stieger besuchte für »Die Macht des Ethnischen« 30 Jahre nach dem Krieg die Orte erneut, aus welchen er damals berichtete. Im Gespräch mit »Echo der Zeit« auf SRF erzählt er, wie Schulen ethnische Trennungen normalisieren und wie eine pragmatische Bevölkerung in ihrem Alltag Gräben überwindet.

Zur Sendung auf SRF

Migros-Magazin porträtiert »Unsichtbare«

Leben als Sans-Papiers


Wie lebt man im Versteckten und in ständiger Angst, mit nur 1600 Franken Monatseinkommen? Die Sans-Papiers Maria spricht im neuen Migros-Magazin über Ausbeutung, ihren Weg aus der Depression und darüber, warum die Schweiz trotz allem ihr Zuhause ist. Maria ist eine von 16 Sans-Papiers, die auch in »Die Unsichtbaren« von Tanja Polli und Ursula Markus zu Wort kommen.

Zum Migros-Magazin

Monika Bolliger auf SWR1

Warum Tripolis?


Gerade wegen seiner Marginalisierung sei das libanesische Tripolis heute ein Mikrokosmos des Nahen Ostens. Spiegel-Redakteurin Monika Bolliger spricht mit Wolfgang Heim über ihre Motivation zu ihrem ersten Buch. Die Stadt habe sich stark an der Region orientiert, um Anschluss zu finden: «Politische Bewegungen, die es im Nahen Osten gab, fanden immer viel Echo in Tripolis.» Ein abwechslungsreiches Gespräch über den gesamten Nahen Osten, in dem Bolliger salafistische Komiker und die Schönheit Damaskus ebenso thematisiert, wie das Arbeitsrecht in Qatar und die Kriegsfolgen in Syrien.

SWR1 Leute mit Monika Bolliger

Sozialarchiv empfiehlt »Aussersihl bewegt«

Von damals zu heute


Die Bestände des Schweizerischen Sozialarchivs spielten eine wichtige Rolle beim Zustandekommen von Hannes Lindenmeyers Quartiergeschichte über Zürichs bewegten und bewegenden Stadtkreis. Nun zeigt das Archiv eine Zusammenstellung dieser Bestände auf seiner Webseite. Über »Aussersihl bewegt« schreibt es, der reich bebilderte Band mache die ereignisreiche Geschichte erfahrbar und schlage den Bogen zu Aussersihls heutigen Bewohner/innen.

Die Bestände im Sozialarchiv

Unsere Vorschau für das Frühjahr 2022

Alte Bekannte und neue Inspirationen


In der preisgekrönten «Geschichte des Sohnes» erzählt Marie-Hélène Lafon hundert Jahre aus dem Leben einer Familie im französischen Cantal. Mit Gino Vermicellis «Die unsichtbaren Dörfer» begleiten wir zwei Partisanenführer im Val d’ Ossola im Widerstand gegen die faschistische Besatzung. Für das Politische Sachbuch erschliesst uns Alice Grünenfelder das unbekannte Taiwan, konfrontiert uns Susan Boos mit den Geschichten von Verwahrten, zeigen uns Martin Arnold und Urs Fitze die Facetten moderner Sklaverei und Cédric Herrou zeichnet uns autobiografisch seinen inspirierenden Weg vom Aussteiger zum Fluchthelfer nach. Dass sich auch das dicht besiedelte Schweizer Mittelland zum Wandern eignet, beweist Thomas Bachmanns «Jurapark Aargau». Eine Neuauflage von Robert Krukers und Reto Solèrs «Surselva» rundet das Wanderprogramm ab.

Die Vorschau im Detail

Bührle & Kunsthaus Zürich

Zwei Rotpunkt-Bücher fördern die Debatte


Der Einzug der Bührle-Sammlung in das Kunsthaus Zürich sei ein PR-Desaster, schreibt der SonntagsBlick. Und fragt: Wie konnte es so weit kommen? Antworten bringen zwei Bücher. 2015 veröffentlichten die Kunstexperten Guido Magnaguagno und Thomas Buomberger ihre Recherchen zur Herkunft der Bührle-Bilder im »Schwarzbuch Bührle«. Bei 52 Werken könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um Fluchtgut handle. Und diesen Herbst zeichnete der Historiker Erich Keller im »Kontaminierten Museum« nach, wie Forschung instrumentalisiert wurde, um Waffenfabrikant Bührle weißzuwaschen.

Zum Artikel

Ex-Chefredaktor des Schweizer Fernsehens über Tripolis

Brilliant verflochtene Geschichten


«Tripolis ist wie ein Brennglas des so genannten Nahen Ostens», schreibt Erich Gysling, Mitbegründer der SRF-Rundschau und ehemaliger Auslandkorrespondent, auf Journal 21 über Monika Bolligers Debut. Die Autorin verstehe es, Geschichte und Gegenwart dieser Stadt «auf brillante Weise mit allen wichtigen Themen der Region zu verflechten». Ein «Hauch von abgeklärter Weisheit» durchziehe die meisten Gespräche der Spiegel-Redaktorin mit den Menschen im Libanon.

Die Rezension auf Journal 21

Die FAZ über Cyrill Stiegers Buch

»Nuanciert, ohne zu relativieren«


Cyrill Stieger zeichne das »differenzierte Bild einer Region, die in vielem besser ist als ihr schlechter Ruf, dem sie mitunter freilich dennoch gerecht wird«. Der Südosteuropakorrespondent Michael Martens würdigt das Buch »Die Macht des Ethnischen« in der aktuellen Ausgabe der FAZ. Stieger nuanciere, ohne zu relativieren. Apodiktische Urteile seien ihm fremd. »Das Ergebnis ist ein aufschlussreiches Buch, geschrieben in jenem Stil unaufgeregter Sachlichkeit, der einst durchgängig für die NZZ prägend war.«

Die Besprechung online

Erich Fromm-Preis 2022

Herzliche Gratulation an Ueli Mäder


Der Rotpunkt-Autor und Soziologe Ueli Mäder erhält den Erich-Fromm-Preis 2022. Die Jury würdigt insbesondere Mäders gesellschaftskritischen Positionen zu Ungleichheit und Armut. Er beziehe offen zu politischen Themen Stellung, jedoch »stets auf respektvolle Art« und baue dadurch »erfolgreich Brücken«. Dies zeigt sich auch in Mäders Büchern. Für »Wie Reiche denken und lenken?« ergründet er gemeinsam mit Ganga Jey Aratnam und Sarah Schilliger wie die 300 Reichsten der Schweiz die Welt wahrnehmen. Und in »68 – was bleibt?« interviewt er 68 Protagonist:innen der 68er zu ihrem Fazit aus bewegten Jahren. Wir gratulieren Ueli Mäder seitens Rotpunktverlag herzlich. (Foto: Christian Jäggi)

Die Mitteilung der Erich-Fromm-Gesellschaft

Auszeichnung des Deutschen Literaturfonds

Andrea Spingler erhält den Paul-Celan-Preis 2021


Der Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Andrea Spingler. Sie wird für ihr umfangreiches Gesamtwerk von Übersetzungen aus dem Französischen ausgezeichnet. Besonders würdigt die Jury ihre Arbeit am Roman »Die Annonce« von Marie-Hélène Lafon aus dem Rotpunktverlag. In der Begründung der Jury heisst es dazu, dass Spingler »mit beeindruckendem stilistischen Gespür die schwebende Erzählperspektive und die mit indirekter und erlebter Rede gespickten rhythmischen Satzkaskaden des Romans nachbildet, ohne die eigenwillige Syntax zu glätten«.

Zur Laudatio auf Andrea Spingler

Die nächsten Veranstaltungen

Toni Keppeler zu Gast im Radio Wüste Welle

Freitag, 4.2.2022, 11:00 – 12:00 Uhr
Radio Wüste Welle

Toni Keppeler präsentiert im Freien Radio Wüste Welle sein Buch “Schwarzer Widerstand” und diskutiert mit dem Moderator über Lateinamerika.

Fabio Andina liest für die LiteraturGesellschaft Luzern

Dienstag, 15.2.2022, 19:30 – 21:00 Uhr
Hotel Schweizerhof, Bringolfsaal, Schweizerhofquai 3, 6002 Luzern

Fabio Andina ist mit seinem mehrfach ausgezeichneten Roman zu Gast bei der LiteraturGesellschaft Luzern. Der Autor liest in der Originalsprache Italienisch, Christian Baumbach aus der deutschen Übersetzung «Tage mit Felice» von Karin Diemerling. Der Lesung entsteht in Kooperation mit der Società Dante Alighieri Lucerna. Anmeldung unter info@literaturgesellschaft-lu.ch. Weitere Informationen finden Sie hier.

"Die Unsichtbaren" im Musikzentrum Winterthur

Sonntag, 27.2.2022, 23:00 – 12:30 Uhr
Musikzentrum Giesserei, Ida-Sträuli-Strasse 73a, 8404 Winterthur

Die Autorin Tanja Polli und die Fotografin Ursula Markus präsentieren ihr Buch “Die Unsichtbaren”, mit dem sie Sans-Papiers in der Schweiz ein Gesicht geben möchten. Weitere Informationen finden Sie hier. Reservation: info@musikzentrumgiesserei.ch, 052 222 72 63.

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