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»Ich behaupte, dass die Stadtplanung eine politische Aufgabe ist. Der Techniker löst die Fragen, aber stellt sie nicht, die Gesellschaft stellt die Fragen, aber löst sie nicht.« Lucius Burckhardt / Markus Kutter

300 Seiten, 24.0 × 17.0 cm, Gebunden
ISBN 978-3-85869-591-8, 1. Auflage

Mit zahlreichen Abbildungen
Beigelegte DVD: Lucius und Annemarie Burckhardt. Rückblick in Gesprächen

Erschienen am 15.05.2014

Raum und Macht

Die Stadt zwischen Vision und Wirklichkeit Leben und Wirken von Lucius und Annemarie Burckhardt


EUR 43,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Wer bestimmt, wie Städte geplant und entwickelt werden? Woran orientieren sich die Planerinnen und Planer? Und welche Interessen verfolgen sie – offen oder verdeckt?
Lucius Burckhardt und Annemarie Burckhardt-Wackernagel dachten darüber nach, wie sich urbane Räume kreativ und partizipativ gestalten lassen. Sie legten sich mit Mächtigen an und wurden selbst zu einer einflussreichen Instanz. Sie prägten an der ETH in Zürich und vor allem an der Hochschule in Kassel mehrere Generationen von Architekturstudierenden.
Ueli Mäder geht mit einem interdisziplinären Forschungsteam dem Leben und Wirken von Lucius und Annemarie Burckhardt nach. Sie setzen sich mit den Methoden der Burckhardt’schen Wahrnehmungsschulung auseinander (Lehrcanapé, Spaziergangswissenschaft), zeigen Burckhardts »landschaftstheoretische« Aquarelle und durchleuchten in Text und Bild heutige Stadtplanung anhand konkreter Schauplätze in der Stadt Basel. In Gesprächen äußern sich Weggefährten der Burckhardts – u. a. Andreas Herczog, Margrit Misteli und Jacques Herzog – sowie Verantwortliche der heutigen Stadtplanung und Stadtentwicklung.

Ueli Mäder, geboren 1951, ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Basel und der Hochschule für Soziale Arbeit.

Ueli Mäder, geboren 1951, ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Basel und der Hochschule für Soziale Arbeit.

Simon Mugier, 1981, Studium der Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaften, Assistent am Seminar für Soziologie der Universität Basel, promoviert zu Theorien wirtschaftlichen Wachstums unter besonderer Berücksichtigung sozialer Aspekte, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim KunstRaumRhein.

Hector Schmassmann, 1948, studierte Ökonomie, promovierte in Soziologie, Lehrbeauftragter an der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz, Arbeitsschwerpunkte Soziale Differenzierung und Theorien des Sozialen Wandels.

Peter Sutter, 1949, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Soziologie. Er studierte in den 70er-Jahren Psychologie und Soziologie in Basel und Zürich und war über 20 Jahre als selbständig Erwerbender in der Gastronomie tätig. Seine Stelle wird für drei Jahre vom Amt für Wirtschaft und Arbeit finanziert. Publikation: Krank durch Arbeitslosigkeit in Soziale Disziplinierung und Kontrolle, Edition Gesowip 2012.

»Eine Reise ins Burckhardtland versprechen die Herausgeber, und tatsächlich gelingt ihnen etwas, das dem diesjährigen Biennale-Beitrag der Schweiz von Hans Ulrich Obrist abgeht. Nämlich eine Geschichte über Lucius Burckhardt und seine Frau Annemarie zu erzählen, in der die beiden mehr sind als nur die ›Hinterfrager von Gewissheiten‹, die Obrist in ihnen sieht.«

Stephan Becker, Baunetz

»Eine Mischung aus Hommage und dem Aufgreifen topaktueller Debatten.«

Pascale Hofmeier, Basellandschaftliche Zeitung

»Es kommt eine Tiefe zusammen, die der ›Schnellverwertung‹ Burckhardts anlässlich der Präsentation an der Biennale Venedig 2014 abging. Von besonderem Genuss sind die versammelten Aquarelle von Lucius Burckhardt zu landschaftstheoretischen Themen und die beiliegende DVD mit Interview von Weggefährten, angeführt von Jacques Herzog. Sie lässt die Burckhardtsche Stimme auch in Zukunft nicht verhallen.«

Roland Züger, werk, bauen + wohnen

»Nun kann man das querdenkende Paar [Lucius und Annemarie Burckhardt], das weitherum beliebt war und bescheiden blieb, und seine Ideen vertieft kennenlernen. Die Studie ist, mit zig aufgezeichneten Gesprächen, Bildern und Filmdokumenten, ein reichhaltiges, lebendiges Zeugnis seines Wirkens.«

Dagmar Brunner, Programmzeitung