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Das Jahr 1968 hat die Welt verändert. Und die Schweiz? Einer der bekanntesten Soziologen des Landes befragt seine eigene Generation.

68 was bleibt
400 Seiten, 23.5 × 15.5 cm, gebunden
ISBN 978-3-85869-774-5, 1. Auflage

Mit Bildteil

68 – was bleibt?


EUR 43,00 Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Erscheint am 12.05.2018

Ab 1968 strahlt das Schweizer Fernsehen farbig aus. Ab jetzt ist alles bunter. Die Tagesschau berichtet über Proteste in aller Welt. Sie kommen von Berkeley nach Bern, von San Francisco nach Solothurn. Auch in der Schweiz demonstrieren Tausende gegen den Krieg in Vietnam. Angehende Lehrerinnen streiken im Seminar in Locarno. Lehrlinge lehnen sich gegen autoritäre Lehrmeister auf. Die Stones schlagen neue Töne an. Fans schwingen mit und fordern autonome Jugendzentren. »Wehret den Anfängen!«, titelt die Neue Zürcher Zeitung am 17. Juni 1968.
Was haben die 68er-Revolten bewirkt? Kulturell viel, politisch wenig, so lautet eine gängige These. Zu Recht? Ueli Mäder befragte Protagonistinnen und Protagonisten nach ihren Erfahrungen und Wahrnehmungen. In 68 Interviews und zahlreichen historischen Dokumenten scheinen Debatten und Projekte auf, die damals Stadt und Land in Bewegung versetzten.
Porträtiert sind u.a. Peter Bichsel, Ruth Dreifuss, Hardy Hepp, Barbara Gurtner, Thomas Held, Claudia Honegger, Urs Jaeggi, Jürg Marquard, Trudy Müller-Bosshard, Elisabeth Joris, Anne-Marie Pfister, Anna Ratti, Regula Renschler, Franz Rueb, Ruth Barbara Stämpfli, Res Strehle, Paul Ignaz Vogel, Walter Wegmüller, Sus Zwick. Auch Filippo Leutenegger und weitere Nach-68er, die heute bürgerlich etabliert sind, kommen zu Wort.

Ueli Mäder, geboren 1951, ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Basel und der Hochschule für Soziale Arbeit.

Nächste Veranstaltungen

68 was bleibt

Ueli Mäder in Kirchlindach

Freitag, 9.2.2018, 19:30 – 21:00 Uhr
68 was bleibt

Ueli Mäder referiert über Autonomie und Utopie in der 68er-Bewegung, über widerständige Selbstbestimmung als Motor eines Aufbruchs.

Ueli Mäder referiert über Autonomie und Utopie in der 68er-Bewegung, über widerständige Selbstbestimmung als Motor eines Aufbruchs.


68 was bleibt

»1968 im Fernsehen« mit Ueli Mäder

Mittwoch, 23.5.2018, 20:15 – 22:00 Uhr
68 was bleibt

Ueli Mäder und Ruedi Epple kommentieren Zeitdokumente aus Schweizer Film- und Fernseharchiven. Moderiert wird das Gespräch zu 1968 von Dominique Rudin. Details zur Veranstaltung finden Sie unter diesem Link.

Ueli Mäder und Ruedi Epple kommentieren Zeitdokumente aus Schweizer Film- und Fernseharchiven. Moderiert wird das Gespräch zu 1968 von Dominique Rudin. Details zur Veranstaltung finden Sie unter diesem Link.